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	<title>Thomas Schneider Breitenbrunn</title>
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	<description>Für die beste Botschaft der Welt</description>
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		<title>Die Kirchen- in eine Kultursteuer umwandeln?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Hannover/Berlin (idea) – Mit der Forderung, die Kirchensteuer in eine Kultursteuer nach italienischem Vorbild umzuwandeln, haben Politiker aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen eine neue Diskussion über die Kirchenfinanzierung entfacht. Die neun Katholiken, darunter drei Bundestagsabgeordnete, veröffentlichten anlässlich des Deutschen Katholikentages vom 16. bis 20 Juni in Mannheim ein Papier, in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8317" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/kirchensteuer_lupe_455_pr11_03.jpg" rel="lightbox[8316]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/kirchensteuer_lupe_455_pr11_03-300x150.jpg" alt="Foto: PR" width="300" height="150" class="size-medium wp-image-8317" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: PR</p></div>
<p>Hannover/Berlin <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Mit der Forderung, die Kirchensteuer in eine Kultursteuer nach italienischem Vorbild umzuwandeln, haben Politiker aus den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen eine neue Diskussion über die Kirchenfinanzierung entfacht.</p>
<p>Die neun Katholiken, darunter drei Bundestagsabgeordnete, veröffentlichten anlässlich des Deutschen Katholikentages vom 16. bis 20 Juni in Mannheim ein Papier, in dem sie einen neuen Aufbruch der katholischen Kirche fordern. Darin fragen sie: „Ist es sinnvoll zuzuschauen, dass viele Menschen wegen der Kirchensteuer aus unserer Kirche austreten?“ Die Grünen-Politiker – darunter der kirchenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Josef Winkler – plädieren deshalb für eine Kulturabgabe, die alle Bürger an eine gemeinnützige Institution ihrer Wahl entrichten. Sie beträgt in Italien 0,8 Prozent von der Lohn- und Einkommenssteuer. Dieser Vorstoß findet bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) keine Unterstützung. Die Kultursteuer sei in Italien historisch gewachsen, aber für Deutschland nicht sinnvoll, sagte EKD-Pressesprecher Reinhard Mawick (Hannover) auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Er bezeichnete die Kirchensteuer als die „beste Art, die Kirche zu finanzieren“. Außerdem handle es sich um ein „sehr gerechtes System“: „Jedes Kirchenmitglied wird nach seiner Leistungsfähigkeit besteuert. Wir haben keinen Grund, von diesem bewährten Verfahren abzuweichen.“</p>
<p><strong>Kirchenaustritte nicht Folge der Kirchensteuer</strong></p>
<p>Mawick hält die Argumentation, dass Kirchenaustritte vor allem eine Folge der Kirchensteuer seien, nicht für plausibel: „Wer die Kirche verlässt, drückt damit meist seine Distanz zur Kirche oder zum christlichen Glauben aus.“ Deshalb sei es wichtig, dass die Kirche missionarisch auf die Menschen zugehe, denn wer sich mit ihr identifiziere, werde nicht zum Kirchenaustritt neigen. Die Kirchensteuer sei auch deshalb sinnvoll, weil sie der Kirche Planungssicherheit für die Finanzierung ihrer vielfältigen Arbeit gebe, von der die Gesellschaft in hohem Maße profitiere: „Schließlich sind die Kirchen nach dem Staat der zweitgrößte Arbeitgeber in Deutschland.“ Gegen eine Kultursteuer spricht laut Mawick auch, dass sie zu einer „ganz engen Verzahnung mit dem Staat führen würde, und das wollen wir gerade nicht“. Das evangelische Kirchensteueraufkommen betrug im vergangenen Jahr 4,51 Milliarden Euro; das waren 2,8 Prozent mehr als 2010. Die katholische Kirche erhielt 4,92 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,6 Prozent entspricht. In Baden-Württemberg und Bayern zahlen Kirchenmitglieder 8 Prozent ihrer Lohn- und Einkommenssteuer an die Kirchen, in den übrigen Bundesländern neun Prozent. </p>
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		<title>Pfarrhaus nicht für homosexuelle Partnerschaften öffnen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Braunschweig (idea) – Die Evangelisch-lutherische Kirche in Braunschweig soll bei ihrem Nein zum Zusammenleben Homosexueller im Pfarrhaus bleiben. Dafür haben sich zehn Pfarrer in einem Brief an die Landessynode ausgesprochen. Wie es darin heißt, sollen die Synodalen die Kirchenleitung ermutigen, die bisherige Praxis in der fast 400.000 Mitglieder zählenden Kirche beizubehalten. Zum Hintergrund: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8315" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/homosexualitaet.jpg" rel="lightbox[8314]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/homosexualitaet.jpg" alt="Zehn Theologen wenden sich an braunschweigische Synode: Beim Nein bleiben. Foto: PR" width="175" height="131" class="size-full wp-image-8315" /></a><p class="wp-caption-text">Zehn Theologen wenden sich an braunschweigische Synode: Beim Nein bleiben. Foto: PR</p></div>
<p>Braunschweig <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Die Evangelisch-lutherische Kirche in Braunschweig soll bei ihrem Nein zum Zusammenleben Homosexueller im Pfarrhaus bleiben. Dafür haben sich zehn Pfarrer in einem Brief an die Landessynode ausgesprochen.</p>
<p>Wie es darin heißt, sollen die Synodalen die Kirchenleitung ermutigen, die bisherige Praxis in der fast 400.000 Mitglieder zählenden Kirche beizubehalten. Zum Hintergrund: Im November 2010 hatte die EKD-Synode ein neues Pfarrdienstgesetz beschlossen, das es den Landeskirchen ermöglicht, das Pfarrhaus für homosexuelle Lebensgemeinschaften zu öffnen. Jede Landeskirche hat das Recht, diese Frage in einem Ergänzungsgesetz zu regeln. Das Thema hat in einigen Landeskirchen zu heftigen Kontroversen geführt, etwa in Bayern und Sachsen. Der Brief der zehn Theologen wurde vom Vorsitzenden der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Braunschweig, Pastor Wolfgang A. Jünke, veröffentlicht. Darin heißt es: „In der Bindung unseres Gewissens an die grundsätzlichen Positionen der heiligen Schrift zu Fragen der menschlichen Geschlechtlichkeit wissen wir uns verbunden mit zahlreichen Gemeindegliedern aller Kirchen in der Welt und möchten darum darauf bestehen, dass die bisher praktizierte Position der Kirchenleitung nicht verändert wird.“ Zur Begründung verweisen die Theologen auf eine Stellungnahme von acht Altbischöfen vom Januar 2011. Sie hatten erklärt, nach der Bibel müsse die Kirche Homosexualität als „widernatürlich und schöpfungswidrig“ beurteilen. Unterzeichner waren die Altbischöfe Ulrich Wilckens (Nordelbien), Theo Sorg und Gerhard Maier (beide Württemberg), Werner Leich (Thüringen), Eduard Berger (Pommern), Heinrich Hermanns und Jürgen Johannesdotter (Schaumburg-Lippe) sowie Gerhard Müller (Braunschweig). Der Pressesprecher der braunschweigischen Landeskirche, Michael Strauß (Wolfenbüttel), sagte auf idea-Anfrage, eine Änderung der jetzigen Regelung stehe bei der nächsten Synodentagung vom 31. Mai bis 2. Juni in Goslar nicht auf der Tagesordnung. Voraussichtlich werde sich die Synode im November mit einem Ergänzungsgesetz zum Pfarrdienstrecht befassen. </p>
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		<title>Atheismus in Ostdeutschland als Chance betrachten</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:58:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Zwickau (idea) – Den verbreiteten Atheismus in den östlichen Bundesländern sollten Christen nicht nur als Problem, sondern auch als Herausforderung und Chance betrachten. Diese Ansicht vertrat der Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald, Prof. Michael Herbst, am 13. Mai bei der Landeskonferenz des sächsischen Gemeinschafts- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle:<a href="http://www.idea.de"> idea.de</a></p>
<div id="attachment_8313" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/michael-herbst.jpg" rel="lightbox[8312]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/michael-herbst.jpg" alt="Der Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald, Prof. Michael Herbst. Foto: PR" width="175" height="131" class="size-full wp-image-8313" /></a><p class="wp-caption-text">Der Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald, Prof. Michael Herbst. Foto: PR</p></div>
<p>Zwickau <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Den verbreiteten Atheismus in den östlichen Bundesländern sollten Christen nicht nur als Problem, sondern auch als Herausforderung und Chance betrachten. Diese Ansicht vertrat der Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung an der Universität Greifswald, Prof. Michael Herbst, am 13. Mai bei der Landeskonferenz des sächsischen Gemeinschafts- und EC-Verbandes in Zwickau.</p>
<p>Wie er vor den rund 4.500 Besuchern sagte, „ist die Geschichte von Jesus für diese Menschen taufrisch und neu“. Die Erfahrung zeige, dass man auf Dinge, die man noch nicht kenne neugieriger reagiere als auf bereits Bekanntes. Er sei sich daher nicht sicher, ob die Zeiten, in denen noch fast alle Menschen zur Kirche gehörten, „besser waren für’s Evangelium“. In den westlichen Bundesländern, in denen noch die überwiegende Mehrheit in der Kirche sei, könne man vielerorts ein „Gewohnheitschristentum“ beobachten, so Herbst. Der Theologe räumte allerdings ein, dass es heute viele verschiedene Wege brauche, um Menschen für den christlichen Glauben zu gewinnen. Auch nähmen sich Erwachsene heute vielmehr Zeit, diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen. Die Landeskirchlichen Gemeinschaften bezeichnete Herbst als einen „Ort innerhalb der Landeskirche, zu dem ich eine große Nähe verspüre“. Die Liebe zu Jesus und zur Bibel sowie die Bereitschaft zur Mission verbinde ihn besonders mit den Pietisten. In seiner Predigt ermunterte er die Besucher, auch in Zeiten von Niederlagen und Krankheit auf Jesus zu vertrauen: „Eigene Schwäche bedeutet nicht, von der Gnade Jesu abgeschnitten zu sein.“ In solchen Momenten, in denen eigene Worte zum Gebet fehlten, könnten Psalmgebete oder Choräle eine Hilfe sein.</p>
<p><strong>Umgang mit der Zeit: Von der Bibel lernen</strong></p>
<p>In einem Seminar zum Thema „Umgang mit der Zeit“ ermutigte Herbst dazu, in einem ausgewogenen Rhythmus zwischen Wachen und Arbeiten einerseits und Ruhen und Feiern andererseits zu leben. Auch unter Christen gebe es Menschen, die meinten, ohne sie laufe in der Firma nichts, weshalb sie täglich Überstunden machten. Dies sei auf Dauer jedoch ungesund, da das Leben kein Sprint, sondern ein Marathon sei. Herbst riet dazu, bei bevorstehenden Aufgaben zwischen Wichtigkeit und Dringlichkeit zu unterscheiden. Nicht alles, was dringend sei, sei auch wichtig: „Es ist beispielsweise nicht dringend, dass sie mit ihrem Kind spielen, lesen oder beten. Aber es ist unheimlich wichtig.“ Die Bibel lehre Demut, was den Umgang mit der Zeit angehe: „Der Prediger wusste, dass unsere Zeit unverfügbar ist.“ Davon könnten Menschen auch heute noch lernen. Sie sollten ihr Leben zwar planen, dabei aber stets mit „göttlichen Störungen“ rechnen, sagte Herbst. „Es gibt Störungen, die Gott uns schickt, weil er möchte, dass wir in diesem Moment alles andere stehen und liegen lassen.“ Als Beispiel nannte der Theologe die Episode vom Barmherzigen Samariter.</p>
<p><strong>Berthold: Kirchenaustritte nach Synodenbeschluss</strong></p>
<p>Der Vorsitzende des Landesverbandes Landeskirchlicher Gemeinschaften in Sachsen, Prof. Johannes Berthold (Moritzburg), bezeichnete die aller zwei Jahre stattfindende Landeskonferenz als „Fest des Glaubens und der Begegnung“. Dabei werde immer wieder deutlich, dass die Bibel nicht nur „ein Lese-, sondern ein Lebensbuch“ sei, das auch heute Orientierung biete. Mit Blick auf die Debatte um das Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Partner im Pfarrhaus erklärte Berthold auf Anfrage von idea, dass es nach dem Beschluss der Landessynode Ende April Kirchenaustritte innerhalb des sächsischen Gemeinschaftsverbandes gegeben habe. Zahlen konnte er nicht nennen. Die Gemeinschaften vor Ort würden diesen Christen aber weiterhin eine geistliche Heimat bieten, betonte er. Die Synode hatte beschlossen, zwar am Leitbild von Ehe und Familie für Pfarrer festzuhalten, das Pfarrhaus in „seelsorgerlichen Einzelfällen“ aber auch für gleichgeschlechtliche Partner zu öffnen. Der Gemeinschaftsverband wolle sich in dem von der Synode beschlossenen Gesprächsprozess nun um eine Schärfung des Profils bemühen, kündigte Berthold an. Allerdings dürften auch davon keine Wunder erwartet werden, was die gesamte sächsische Landeskirche angehe: „Die Volkskirche ist weit und muss es auch sein. Eine Bekenntniskirche wird aus ihr nie werden.“ Die Landeskonferenz stand in diesem Jahr unter dem Thema „Mir reicht’s“. </p>
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		<title>Theologie: Bibelkritik ist keine Erfolgsgeschichte</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 08:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Wetzlar (idea) – Die Anfang des 20. Jahrhunderts aufgekommene historisch-kritische Bibelauslegung ist keine Erfolgsgeschichte. Vielmehr hat diese Form der Theologie bewirkt, dass das kirchliche Leben in Deutschland ausblutete und an den Rand der Gesellschaft gerückt wurde. Diese Ansicht vertritt der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, Rektor i.R. Rolf Hille (Heilbronn), in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8311" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/hille_rolf_pr_455.jpg" rel="lightbox[8310]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/hille_rolf_pr_455-300x150.jpg" alt="Foto: PR" width="300" height="150" class="size-medium wp-image-8311" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: PR</p></div>
<p>Wetzlar <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Die Anfang des 20. Jahrhunderts aufgekommene historisch-kritische Bibelauslegung ist keine Erfolgsgeschichte. Vielmehr hat diese Form der Theologie bewirkt, dass das kirchliche Leben in Deutschland ausblutete und an den Rand der Gesellschaft gerückt wurde. Diese Ansicht vertritt der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, Rektor i.R. Rolf Hille (Heilbronn), in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).</p>
<p>Der von zahlreichen Theologieprofessoren gelehrte historisch-kritische Umgang mit der Bibel sei im Ansatz atheistisch, weil er ein Eingreifen Gottes – etwa beim Auszug Israels aus Ägypten oder bei der Auferstehung Jesu – von vornherein ausschließe. Hille vergleicht die historisch-kritische Bibelauslegung mit einem Hai, der seinen Fang restlos abnagt, und von der Bibel nur noch ein Skelett übrig lässt. Damit habe diese Methode zur „Selbstsäkularisierung“ der evangelischen Kirchen beigetragen, die auch der frühere EKD-Ratsvorsitzende, Bischof i.R. Wolfgang Huber (Berlin), beklagt habe.</p>
<p><strong>Weltweit sind liberale Theologen in der Minderheit</strong></p>
<p>Laut Hille hat die historisch-krtisiche Theologie weder die Intellektuellen noch das Volk erreicht, sondern nur tiefe Verunsicherung bewirkt. Das Ergebnis sei, dass sich viele Menschen fragten, wozu sie Christen sein sollten. Keine Einwände hat Hille gegen eine historische Forschung, die biblische Berichte mit philologischen oder archäologischen Methoden untersucht, ohne sie von vornherein in Frage zu stellen. Nach seinen Worten bilden liberale Theologen innerhalb der weltweiten Christenheit eine Minderheit. Wie die römisch-katholische Kirche und die orthodoxen Kirchen sei auch die evangelikale Bewegung überzeugt, dass die Bibel Gottes inspiriertes Wort sei. Hille rät den Evangelikalen, zu der weltweit rund 600 Millionen Christen gerechnet werden, zu mehr Selbstbewusstsein. Er ist ehrenamtlicher Ökumene-Sprecher der Theologischen Kommission der Weltweiten Evangelischen Allianz,</p>
<p><strong>Kirchen sollen evangelikale Studiengänge anerkennen</strong></p>
<p>Ferner plädiert Hille für eine kirchliche Anerkennung der theologischen Studiengänge an evangelikalen Ausbildungsstätten. Sie seien eine „fruchtbare Konkurrenz“ zu den theologischen Fakultäten an den Universitäten. Der vom Deutschen Bundestag eingesetzte Wissenschaftsrat habe die Qualität evangelikaler Studiengänge bestätigt. Es sei „eine Frage der Fairness, dass sich die Landeskirchen und theologischen Fakultäten nicht abschotten, sondern Studienleistungen an evangelikalen Einrichtungen ebenfalls anerkennen“. Die Dachorganisation „Evangelisch-theologischer Fakultätentag“ solle sich der inhaltlichen Auseinandersetzung stellen, anstatt ein Hoheitsrecht bei der Festlegung zu beanspruchen, welche Ausbildungsstätten als wissenschaftlich gelten können. Hille leitete von 1995 bis 2009 das von Pietisten gegründete studienbegleitende Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen. Evangelikale Ausbildungsstätten mit Hochschulniveau sind unter anderen die Freie Theologische Hochschule in Gießen und die Internationale Hochschule Liebenzell. </p>
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		<title>Hessischer CDU-Fraktionschef: Keine Abstriche am „C“</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 07:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[C]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Islam]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Frankfurt am Main (idea) – Der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Christean Wagner, hat die Bedeutung des „C“ im Parteinamen unterstrichen. „Das Christliche ist ein unverzichtbares Fundament unseres politischen Handelns.“ Es gebe keine Bestrebungen, „das C kleiner zu schreiben“, sagte Wagner in einem Interview mit der Zeitung Frankfurter Rundschau. Den 45 CDU-Abgeordneten sei wichtig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8308" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/christean-wagner.jpg" rel="lightbox[8307]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/christean-wagner.jpg" alt="Der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Christean Wagner: Das Christliche ist unverzichtbar für unser Handeln. Foto: idea/Bannach" width="175" height="131" class="size-full wp-image-8308" /></a><p class="wp-caption-text">Der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Christean Wagner: Das Christliche ist unverzichtbar für unser Handeln. Foto: idea/Bannach</p></div>
<p>Frankfurt am Main <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Christean Wagner, hat die Bedeutung des „C“ im Parteinamen unterstrichen. „Das Christliche ist ein unverzichtbares Fundament unseres politischen Handelns.“</p>
<p>Es gebe keine Bestrebungen, „das C kleiner zu schreiben“, sagte Wagner in einem Interview mit der Zeitung Frankfurter Rundschau. Den 45 CDU-Abgeordneten sei wichtig, dass in ihrem Sitzungssaal ein Kreuz hänge. Auch habe die Union fraktionsübergreifende, ökumenische Andachten in den Plenarwochen eingeführt. In einer immer stärker säkular geprägten Gesellschaft dürften die Grundüberzeugungen nicht „über Bord geworfen“ werden. Wagner: „Wir sollten Positionen, die wir über Jahrzehnte für richtig gehalten haben, nicht innerhalb von Wochen verändern.“</p>
<p><strong>Zweimal geschieden</strong></p>
<p>Er bedauerte, dass er persönlich christliche Überzeugungen – etwa die Unauflöslichkeit der Ehe – nicht immer habe einhalten können: „Ich bin nicht glücklich darüber, dass zwei gescheiterte Ehen zu meiner Biografie gehören.“ Der 69-Jährige ist zum dritten Mal verheiratet. Zugleich wandte er sich dagegen, homosexuellen Partnern gleiche Rechte und Pflichten einzuräumen wie Ehepaaren: „Allein die Familie steht unter besonderem Schutz des Staates. Das steht im Grundgesetz.“ Nach allgemeinem Verständnis gehe es bei der Ehe um eine Beziehung zwischen Mann und Frau.</p>
<p><strong>Salafisten gehören nicht zu Deutschland</strong></p>
<p>Wagner hält daran fest, dass Deutschland „ein christlich geprägtes Land“ sei. Zwar gehörten 3,5 Millionen Muslime inzwischen zu Deutschland, nicht aber „Kultur und Herkunft des Islam“. Mit offenen Armen nehme man jene Muslime in Deutschland auf, die bereit seien, das Grundgesetz anzuerkennen und die hiesige Kultur zu akzeptieren: „Ich will den Deutschen türkischer Herkunft, nicht den Türken mit deutschem Pass.“ Radikale Islamisten, wie etwa Salafisten, gehörten nicht zu Deutschland. Ziel des Staates müsse sein, „sie an ihrem staatsfeindlichen Agieren zu hindern“. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Iran: Inhaftierter Pastor dankt für Unterstützung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 16:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mission & Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Christenverfolgung]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Youcef Nadarkhani]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Rascht/Hopkins (idea) – In einem Brief aus dem Gefängnis hat sich der aus religiösen Gründen inhaftierte iranische Pastor Youcef Nadarkhani für alle internationale Unterstützung bedankt. Von Zeit zu Zeit erhalte er Kenntnis von Medienberichten, die über seine aktuelle Situation informieren. Dazu gehörten Kirchen und führende Politiker, die seine Freilassung verlangen. „Ich glaube, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8304" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/youcef-nadarkhani1.jpg" rel="lightbox[8303]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/youcef-nadarkhani1.jpg" alt="Youcef Nadarkhani schreibt aus dem Gefängnis: Gesund an Leib und Seele. Foto: PR" width="175" height="132" class="size-full wp-image-8304" /></a><p class="wp-caption-text">Youcef Nadarkhani schreibt aus dem Gefängnis: Gesund an Leib und Seele. Foto: PR</p></div>
<p>Rascht/Hopkins <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – In einem Brief aus dem Gefängnis hat sich der aus religiösen Gründen inhaftierte iranische Pastor Youcef Nadarkhani für alle internationale Unterstützung bedankt.</p>
<p>Von Zeit zu Zeit erhalte er Kenntnis von Medienberichten, die über seine aktuelle Situation informieren. Dazu gehörten Kirchen und führende Politiker, die seine Freilassung verlangen. „Ich glaube, dass <a href="http://www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/iran-inhaftierter-pastor-dankt-fuer-unterstuetzung.html">[Weiterlesen]</a></p>
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		<title>Menschenrechtler: Türkei ist nicht reif für die EU</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Düsseldorf (idea) – Die Türkei ist aus Sicht von Menschenrechtsexperten immer noch nicht reif für einen Beitritt zur Europäischen Union (EU). Es gebe keine wesentlichen Fortschritte bei der Einhaltung der Menschenrechte. Die Lage sei vielmehr „eklatant schlecht“, erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am 10. Mai bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Vorstandssprecher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8300" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/martin-lessenthin.jpg" rel="lightbox[8299]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/martin-lessenthin.jpg" alt="IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin: Religiöse und ethnische Minderheiten werden diskriminiert. Foto: idea/Waschkowitz" width="175" height="131" class="size-full wp-image-8300" /></a><p class="wp-caption-text">IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin: Religiöse und ethnische Minderheiten werden diskriminiert. Foto: idea/Waschkowitz</p></div>
<p>Düsseldorf <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Die Türkei ist aus Sicht von Menschenrechtsexperten immer noch nicht reif für einen Beitritt zur Europäischen Union (EU). Es gebe keine wesentlichen Fortschritte bei der Einhaltung der Menschenrechte.</p>
<p>Die Lage sei vielmehr „eklatant schlecht“, erklärte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am 10. Mai bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Vorstandssprecher Martin Lessenthin (Frankfurt am Main): „In der Türkei werden durch Gesetze und Behörden täglich die Menschenrechte verletzt, ohne dass dies in Europa angemessen zur Kenntnis genommen wird.“ Darunter litten besonders ethnische und religiöse Minderheiten wie Kurden, Aleviten, Armenier, Assyrer, Aramäer und Yeziden. Zu den Verstößen gegen grundlegende Menschenrechte zählten politisch motivierte Verhaftungen, Folter und Erniedrigung von Häftlingen, drastische Einschränkungen der Pressefreiheit und die Diskriminierung von Minderheiten. Die kurdische Sprache sei de facto verboten.</p>
<p><strong>Christliche Minderheit eingeschränkt</strong></p>
<p>Die christliche Minderheit in der Türkei ist in mehrfacher Hinsicht in ihrer Religionsausübung eingeschränkt. So sind die Kirchen nicht als eigenständige Rechtspersonen anerkannt. Die Ausbildung orthodoxer Priester ist unmöglich, und dem über 1.600 Jahre alten syrisch-orthodoxen Kloster Mor Gabriel im Südosten der Türkei droht die Enteignung. Außerdem gibt es bisweilen Angriffe und Bedrohungen gegen Geistliche und Gebetsstätten. Von den 72 Millionen Einwohnern der Türkei sind 95 Prozent Muslime. Von den Christen sind etwa 65.000 armenisch-orthodox, 20.000 römisch-katholisch, 2.000 griechisch-orthodox und etwa 4.000 protestantisch, vor allem evangelikaler Prägung. </p>
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		<title>CDU-Politiker Eichelbaum: Linkspartei verherrlicht Kommunisten</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: jungefreiheit.de POTSDAM. Der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, Danny Eichelbaum, hat der Linkspartei die Verherrlichung antidemokratischer Kommunisten vorgeworfen. „Wer heute noch Ernst Thälmann lobt und ehrt, hat entweder keine Geschichtskenntnisse oder verherrlicht bewußt antidemokratische Kommunisten und übt sich in DDR-Nostalgie“, sagte Eichelbaum. Thälmann sei kein Kämpfer für Freiheit und Demokratie gewesen, „sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.jungefreiheit.de">jungefreiheit.de</a></p>
<div id="attachment_8306" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/danny-eichelbaum.jpg" rel="lightbox[8305]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/danny-eichelbaum-200x300.jpg" alt="Danny Eichelbaum (CDU): Foto: Landtag Brandenburg" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-8306" /></a><p class="wp-caption-text">Danny Eichelbaum (CDU): Foto: Landtag Brandenburg</p></div>
<p>POTSDAM. Der rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag, Danny Eichelbaum, hat der Linkspartei die Verherrlichung antidemokratischer Kommunisten vorgeworfen. „Wer heute noch Ernst Thälmann lobt und ehrt, hat entweder keine Geschichtskenntnisse oder verherrlicht bewußt antidemokratische Kommunisten und übt sich in DDR-Nostalgie“, sagte Eichelbaum.</p>
<p>Thälmann sei kein Kämpfer für Freiheit und Demokratie gewesen, „sondern ein Antidemokrat, der die Weimarer Republik bis aufs Messer bekämpfte und in Deutschland eine Diktatur nach sowjetischen Vorbild errichten wollte“. Die Hauptfeinde von Thälmann seien nicht die Nationalsozialisten, sondern die Sozialdemokraten gewesen, mahnte der CDU-Politiker.</p>
<p>Hintergrund ist eine Rede des Vorsitzenden der Linkspartei in Teltow-Fläming Süd, Klaus Pollmann, anläßlich des Tages der deutschen Kapitulation am sowjetischen Ehrenmal im brandenburgischen Jüterbog. In dieser hatte Pollmann die Forderung der CDU kritisiert, Straßen, Stadien und öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel Schulen umzubenennen, wenn diese die Namen von in der DDR verherrlichten Kommunisten tragen.</p>
<p><strong>„Relativierung faschistischer Verbrechen“</strong></p>
<p>„Wer wohl überlegt 2012 Straßennamen und Denkmale schleifen will, die an die Befreiung vom und den Widerstand gegen den Faschismus erinnern, der spielt denen in die Hände, die faschistische Parolen brüllend durch unsere Gemeinden ziehen“, sagte Pollmann nach einem Bericht der Märkischen Allgemeinen.</p>
<p>Dies passe dazu, daß national-konservative Kreise bis heute Probleme mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands gegenüber der Roten Armee hätten. Der Widerstand gegen Hitler in der Wehrmacht würde heroisiert und „Geschichtsrevisionismus“ sei zum „Volkssport“ geworden. Der 8. Mai dagegen werde nicht als Tag der Befreiung anerkannt. „Mit uns ist eine Relativierung der faschistischen Verbrechen und ein Kleinreden der Verdienste der Roten Armee nicht zu haben“, betonte Pollmann.</p>
<p>Als besonders erschreckend bezeichnete der CDU-Politiker Eichelbaum, die Aussagen des Jüterboger Linkenchefs über den deutschen Widerstand. „Wie in den düstersten Zeiten der DDR wird von Pohlmann die Rolle der Hitler-Widerstandskämpfer innerhalb der Wehrmacht verleugnet. Dabei waren es die Offiziere des 20. Juli 1944 oder des Kreisauer Kreises, die Deutschland die Ehre und Würde wiedergegeben haben, die die Nazi-Verbrecher unserem Land geraubt hatten.“ Die mutige Tat des 20. Juli sei wesentliche Voraussetzung für die Rückkehr des deutschen Volkes in die Gemeinschaft zivilisierter Nationen gewesen. (krk)</p>
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		<title>US-Präsident für „Homo-Ehe“: Das Volk ist gespalten</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Washington (idea) – US-Präsident Barack Obama hat sich für die Legalisierung der „Homo-Ehe“ ausgesprochen. Die Reaktionen in Gesellschaft und Kirche sind gespalten. Einer Umfrage des Pew-Forschungszentrums (Washington) zufolge sind 47 Prozent der US-Amerikaner für eine völlige Gleichstellung schwuler bzw. lesbischer Partnerschaften mit der Ehe; 43 Prozent sind dagegen, und der Rest ist unentschieden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8302" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/barack-obama.jpg" rel="lightbox[8301]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/barack-obama.jpg" alt="Der US-Präsident Barack Obama. Foto: PR" width="175" height="132" class="size-full wp-image-8302" /></a><p class="wp-caption-text">Der US-Präsident Barack Obama. Foto: PR</p></div>
<p>Washington <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – US-Präsident Barack Obama hat sich für die Legalisierung der „Homo-Ehe“ ausgesprochen. Die Reaktionen in Gesellschaft und Kirche sind gespalten.</p>
<p>Einer Umfrage des Pew-Forschungszentrums (Washington) zufolge sind 47 Prozent der US-Amerikaner für eine völlige Gleichstellung schwuler bzw. lesbischer Partnerschaften mit der Ehe; 43 Prozent sind dagegen, und der Rest ist unentschieden. Beifall erntet der Präsident bei theologisch liberalen protestantischen Kirchen, während die katholische Kirche und die Evangelikalen ihm scharf widersprechen. Noch vor vier Jahren hatte sich Obama gegen die „Homo-Ehe“ ausgesprochen. Beobachtern zufolge geriet er jetzt unter Druck, nachdem Vizepräsident Joe Biden sich im Fernsehen für die „Homo-Ehe“ ausgesprochen hatte. Zuvor hatten die Wähler im Bundesstaat Nord Carolina der „Homo-Ehe“ einen Riegel vorgeschoben: Mit 58 gegen 42 Prozent stimmten sie für einen Verfassungszusatz, der „Ehe“ nur als Vereinigung von einem Mann und einer Frau zulässt. 30 von 50 Bundesstaaten haben eine derartige Regelung.</p>
<p><strong>Romney: Ehe nur für Mann und Frau</strong></p>
<p>Am 9. Mai erklärte Obama in einem Interview mit der Rundfunkanstalt ABC: „Für mich persönlich ist es wichtig voranzugehen und zu bekräftigen, dass gleichgeschlechtliche Partner heiraten können sollten.“ Sein aussichtsreicher Kontrahent bei der Präsidentschaftswahl am 6. November, der Republikaner Mitt Romney, beeilte sich festzustellen, dass er die „Homo-Ehe“ ablehne. Er bleibe bei seiner Auffassung, dass die Ehe nur eine Beziehung zwischen Mann und Frau sei, sagte Romney. Er gehört einer religiösen Sondergemeinschaft an – der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ (Mormonen).</p>
<p><strong>Katholische Kirche: Obama untergräbt die Familie</strong></p>
<p>Die führenden Repräsentanten der beiden größten Kirchen in den USA widersprachen Obamas Plädoyer für die „Homo-Ehe“. Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Timothy Kardinal Dolan (New York), sagte, Obamas Äußerungen „untergraben die Institution Familie, den Eckstein unserer Gesellschaft“. Das amerikanische Volk, besonders die Kinder, hätten Besseres verdient. Die römisch-katholische Kirche hat in den USA 68,2 Millionen Mitglieder.</p>
<p><strong>Südliche Baptisten: Obama ist „irregeleitet“</strong></p>
<p>An zweiter Stelle steht der theologisch konservative Bund der Südlichen Baptisten (Southern Baptist Convention) mit mehr als 16 Millionen Mitgliedern. Für Kirchenpräsident Bryant Wright (Marietta/Bundesstaat Georgia) ist es „sehr deprimierend, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten seinen Einfluss zur Billigung der ‚Homo-Ehe’ nutzt“. Der Bibel zufolge sei es Gottes klarer Wille, dass die Ehe auf Mann und Frau beschränkt sei. Wright unterstrich den Auftrag, für die Obrigkeit und damit auch für Obama mit seiner „irregeleiteten Entscheidung“ zu beten.</p>
<p><strong>Geistlicher Präsidentenberater widerspricht Obama</strong></p>
<p>Auch einer von Obamas geistlichen Beratern sprach sich gegen die „Homo-Ehe“ aus. Joel Hunter, Pastor der 15.000 Besucher zählenden Northland-Gemeinde in Orlando (Bundesstaat Florida), ist enttäuscht über die Äußerung des Präsidenten. Er habe ihm mitgeteilt, dass er anderer Meinung sei, sagte Hunter der Nachrichtenagentur AP. Obama habe ihm versichert, dass er die Meinungs- und Glaubensfreiheit auch der Gegner der „Homo-Ehe“ schützen werde. Hunter will Obama gleichwohl weiterhin politisch unterstützen.</p>
<p><strong>UCC gratuliert zu „mutiger“ Entscheidung</strong></p>
<p>Uneingeschränkte Zustimmung erhält der Präsident hingegen von der Vereinigten Kirche Christi (United Church of Christ/UCC), der er bis 2008 mehr als 20 Jahre lang angehörte. Kirchenpräsident Geoffrey A. Black (Cleveland/Bundesstaat Ohio) beglückwünschte Obama zu der „wichtigen und mutigen“ Entscheidung, für die Gleichheit von Ehe und homosexuellen Partnerschaften einzutreten. Auch gleichgeschlechtliche Partner könnten „die Berufung zur Ehe“ leben. Die eine Million Mitglieder zählende UCC steht in Kirchengemeinschaft mit der deutschen Union Evangelischer Kirchen (UEK), der 13 Landeskirchen angehören.</p>
<p><strong>Methodistin: Alle sind „heilige Kinder Gottes“</strong></p>
<p>Zustimmung erhielt Obama auch aus der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) in den USA. Diese sei überzeugt, dass alle Menschen, ob hetero- oder homosexuell, „heilige Kinder Gottes“ seien, erklärte Amy McBroom, Programmdirektorin der Dreieinigkeitsgemeinde in Huntsville (Bundesstaat Alabama). Zwar sei es nach den „Sozialen Grundsätzen“ der EmK nicht möglich, Schwule oder Lesben zu trauen, aber ihre Gemeinde kümmere sich um jeden und jede, so McBroom. Die Generalkonferenz der weltweiten EmK hatte Anfang Mai bei ihrer Tagung in Tampa (Bundesstaat Florida) bekräftigt, dass praktizierte Homosexualität nicht mit christlicher Lehre zu vereinbaren sei. Die EmK hat in den USA 7,7 Millionen Mitglieder; weltweit sind es 11,2 Millionen. </p>
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		<title>Ist die Ehe ein Auslaufmodell?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Kelkheim/Kassel/Tübingen (idea) – Ist die Ehe ein Auslaufmodell? Diese Frage stellt sich angesichts der Prognose von Zukunftsforschern, dass künftig Partnerschaften auch mit zwei, drei oder mehr Personen eingegangen werden. Als ein Trendsetter auf diesem Gebiet gilt der politische Geschäftsführer der Piraten-Partei, Johannes Ponader (Berlin), der sich als „polyamant“ beschreibt. Nach Angaben des Monatsmagazins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8298" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/eheringe.jpg" rel="lightbox[8297]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/eheringe.jpg" alt="Christliche Experten äußern sich zu den Prognosen von Zukunftsforschern über die Ehe. Foto: PR" width="175" height="131" class="size-full wp-image-8298" /></a><p class="wp-caption-text">Christliche Experten äußern sich zu den Prognosen von Zukunftsforschern über die Ehe. Foto: PR</p></div>
<p>Kelkheim/Kassel/Tübingen <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Ist die Ehe ein Auslaufmodell? Diese Frage stellt sich angesichts der Prognose von Zukunftsforschern, dass künftig Partnerschaften auch mit zwei, drei oder mehr Personen eingegangen werden.</p>
<p>Als ein Trendsetter auf diesem Gebiet gilt der politische Geschäftsführer der Piraten-Partei, Johannes Ponader (Berlin), der sich als „polyamant“ beschreibt. Nach Angaben des Monatsmagazins „Trend-Update“, das vom „Zukunftsinstitut“ (Kelkheim bei Frankfurt am Main) herausgegeben wird, sind feste Beziehungen mit mehreren Sexualpartnern im Kommen. Andere Trends seien Intimität nach Terminkalender und Partnerschaften ohne Sex. Die Beteiligten legten großen Wert auf Freiwilligkeit, Dauerhaftigkeit und Transparenz; sie grenzten sich deutlich von hemmungslosem Partnerwechsel ab. Nach Ansicht des Geschäftsführers des Instituts, Andreas Steinle, bleibt die traditionelle Beziehung zwar das vorherrschende Modell, es verliere aber an Bedeutung. Für „Sex nach Absprache“ entscheiden sich laut Steinle vor allem Paare, die unter Zeitdruck, hoher Arbeitsbelastung und anderen Anforderungen wie Kindererziehung und Pflege litten.</p>
<p><strong>Die meisten wollen monogam leben</strong></p>
<p>Der Leiter des evangelischen Fachverbands für Sexualethik und Seelsorge „Weißes Kreuz“, Rolf Trauernicht (Ahnatal bei Kassel), warnt vor einer Überbewertung solcher Stimmen. Zwar könnten „moderne“ Beziehungen Reiz ausüben, sie entsprächen aber weder der menschlichen Natur noch den Vorstellungen des Schöpfers über das Zusammenleben von Mann und Frau, sagte er auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Umfragen zeigten, dass mehr als drei Viertel aller jungen Leute eine monogame Beziehung anstrebten und in der Regel heiraten wollten. Dies sollten alle gesellschaftlichen Gruppen unterstützen, so Trauernicht. Auch für die soziale Entwicklung von Kindern sei es wichtig, in stabilen Verhältnissen aufzuwachsen. Die Erfahrung gegenseitigen Vertrauens und lebenslanger Treue erleichtere es Heranwachsenden, später selber bindungsfähig zu werden. Deshalb sollten Christen nicht über Zeitgeisttrends klagen, sondern zu Ehen mit Gott als Mittelpunkt ermutigen.</p>
<p><strong>Arbeitswelt neu organisieren</strong></p>
<p>Für den Leiter des Heidelberger Büros für Familienfragen und soziale Sicherheit, Kostas Petropulos (Tübingen), sind die von den Zukunftsforschern ermittelten Trends Anlass, über die Organisation der Arbeitswelt nachzudenken. Die derzeitigen Bedingungen in Unternehmen und Behörden brächten den Einzelnen so viel Stress, dass für das Privatleben kaum noch Zeit bleibe und Beziehungen vermehrt daran scheiterten. Das verstärke den Trend zu Lebensformen jenseits der Ehe. Daher müssten die Arbeitsbedingungen familienfreundlicher gestaltet werden. Von gelingenden Ehen mit Kindern hänge der Fortbestand der Gesellschaft wesentlich ab. Deshalb dürfe der Staat die Beziehungstrends nicht einfach hinnehmen und die bestehende Förderung für Ehen nicht weiter einschränken. Gerade mit Blick auf die Kinder müsse die wirtschaftliche Basis der Familien deutlich gestärkt werden. „Das ist eine zentrale Voraussetzung, um den Wunsch vieler Eltern und Paare nach mehr gemeinsamer Zeit zu erfüllen“, so Petropulos. </p>
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		<title>Kultgegenstände aus König Davids Zeit entdeckt?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 07:33:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Jossi Garfinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Salomo]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Jerusalem (idea) – Neue archäologische Funde in Israel sollen beweisen, dass die Könige Salomo und David über ein großes Reich herrschten. Der Archäologe Jossi Garfinkel (Jerusalem) hat Kultgegenstände in der antiken Festung Elah in Khirbet Qeiyafa südwestlich von Jerusalem ausgegraben. Der an der Hebräischen Universität in Jerusalem lehrende Professor datiert die Funde in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8296" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/jossi-garfinkel.jpg" rel="lightbox[8295]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/jossi-garfinkel.jpg" alt="Der israelische Archäologe Jossi Garfinkel will geschichtliche Wahrheit der Bibel beweisen. Foto: PR" width="175" height="131" class="size-full wp-image-8296" /></a><p class="wp-caption-text">Der israelische Archäologe Jossi Garfinkel will geschichtliche Wahrheit der Bibel beweisen. Foto: PR</p></div>
<p>Jerusalem <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Neue archäologische Funde in Israel sollen beweisen, dass die Könige Salomo und David über ein großes Reich herrschten. Der Archäologe Jossi Garfinkel (Jerusalem) hat Kultgegenstände in der antiken Festung Elah in Khirbet Qeiyafa südwestlich von Jerusalem ausgegraben.</p>
<p>Der an der Hebräischen Universität in Jerusalem lehrende Professor datiert die Funde in die Zeit von 980 bis 1020 vor Christus, in der laut Bibel David und Salomo regierten, und ordnet sie jüdischen Bräuchen zu. Damit sei die Behauptung des Direktors des Archäologischen Instituts der Universität Tel Aviv, Israel Finkelstein, widerlegt, dass es kein Großreich unter König David gegeben habe, so Garfinkel. Finkelstein betrachtet die biblischen Geschichten als mythologische Erzählungen, denn es gebe keine archäologischen Hinweise auf David und Salomon als mächtige Herrscher.</p>
<p><strong>Datierung ist umstritten</strong></p>
<p>Nach Ansicht des deutschen Archäologen Peter van der Veen (Schorndorf bei Stuttgart) wäre es „toll, wenn Garfinkel recht hätte“, weil dann der Streit um die geschichtliche Wahrheit biblischer Berichte entschärft wäre. Allerdings werde dessen Datierung von namhaften Wissenschaftlern bestritten, so Veen gegenüber idea. Einige Archäologen datierten die Funde um 900 v.Chr., als David und Salomo längst tot waren. Außerdem gäben sie keine Auskunft, ob Israeliten die Festung besiedelt hatten. Genauso gut sei es möglich, dass Elah eine Anlage der Philister gewesen sei. </p>
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		<title>Gegen „Vergötzung des Netzes“</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Magdeburg (idea) &#8211; Medienkunde und Medienethik sollten zentrale Themen in der Kirche werden. Das hat der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Bischof i.R. Wolfgang Huber (Berlin), bei den Evangelischen Medientagen gefordert, die vom 9. bis 10. Mai in Magdeburg stattfinden. Als „Kirche der Freiheit“ müsse sie gegen die „umfassende Vergötzung des Netzes“ auftreten. Huber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8293" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/facebook_istock_455_01.jpg" rel="lightbox[8292]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/facebook_istock_455_01-300x150.jpg" alt="Foto: istockphoto.com" width="300" height="150" class="size-medium wp-image-8293" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: istockphoto.com</p></div>
<p>Magdeburg <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> &#8211; Medienkunde und Medienethik sollten zentrale Themen in der Kirche werden. Das hat der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Bischof i.R. Wolfgang Huber (Berlin), bei den Evangelischen Medientagen gefordert, die vom 9. bis 10. Mai in Magdeburg stattfinden. Als „Kirche der Freiheit“ müsse sie gegen die „umfassende Vergötzung des Netzes“ auftreten.</p>
<p>Huber kritisierte besonders das größte Soziale Netzwerk, Facebook. Es sei zu einer Weltmacht geworden, der man sich kaum noch entziehen könne. Nach negativen Erfahrungen habe er sich im Januar entschlossen, sich bei Facebook abzumelden, was allerdings sehr schwierig gewesen sei. Danach habe man ihn noch mit viel Werbematerial und einem drängerischen Anruf belästigt. Der Theologe: „Ich bin nicht gegen Netzwerke an sich. Wenn sich Christen darin engagieren, müssen sie wissen, was sie tun.“</p>
<p><strong>Kinder mit Büchern vertraut machen</strong></p>
<p>Der Altbischof bedauerte, dass viele Eltern heute dafür sorgten, dass ihre Kinder von Geburt an bei Facebook eingetragen seien. Es wäre besser, wenn Väter und Mütter stattdessen ihren Nachwuchs mit Büchern vertraut machten. Als eine Schwäche der neuen Medien bezeichnete es Huber, dass sie oft anonym verliefen und Beziehungen entwerten könnten. Medien könnten nie die persönliche Gemeinschaft beispielsweise in einer Gemeinde und im Gottesdienst ersetzen. Der Altbischof: „Das Abendmahl kann man nicht virtuell feiern.“ Die Evangelischen Medientage, an denen etwa 70 Journalisten teilnehmen, werden in diesem Jahr erstmals gemeinsam veranstaltet vom Evangelischen Medienverband in Deutschland (EMVD), zu dem 45 Verlage und Buchhandlungen gehören, und der Vereinigung Evangelischer Buchhändler und Verleger (VEB) mit fast 50 Verlagen, über 100 Buchhandlungen und zehn Dienstleistern für Verlage. </p>
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		<title>Bayern: Bischof will angeblich eine stärkere Öffnung zum Islam</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de München (idea) – Mit Äußerungen zum Islam hat der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München) für Irritationen gesorgt. Einem Bericht der Tageszeitung „Nürnberger Nachrichten“ zufolge erwartet der Bischof, dass sich Christen gegenüber den Lehren des Islam stärker öffnen und die Grenzen des Glaubens durchlässiger machen. [Weiterlesen]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8290" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/20881e3699.jpg" rel="lightbox[8289]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/20881e3699.jpg" alt="Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sorgt für Irritationen durch einen nicht korrigierten Zeitungsbericht. Foto: PR" width="175" height="131" class="size-full wp-image-8290" /></a><p class="wp-caption-text">Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sorgt für Irritationen durch einen nicht korrigierten Zeitungsbericht. Foto: PR</p></div>
<p>München <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Mit Äußerungen zum Islam hat der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München) für Irritationen gesorgt. Einem Bericht der Tageszeitung „Nürnberger Nachrichten“ zufolge erwartet der Bischof, dass sich Christen gegenüber den Lehren des Islam stärker öffnen und die Grenzen des Glaubens durchlässiger machen. <a href="http://www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/bayern-bischof-will-angeblich-eine-staerkere-oeffnung-zum-islam-1.html">[Weiterlesen]</a></p>
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		<title>Bayern: Erstmals ziehen Homo-Partner offiziell ins Pfarrhaus</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 11:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kirche & Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Kirchrüsselbach/München (idea) – Keine sieben Wochen nach dem Beschluss der bayerischen Landessynode, homosexuellen Geistlichen und ihren Partnern unter bestimmten Bedingungen das gemeinsame Wohnen im Pfarrhaus zu gestatten, hat der Landeskirchenrat in München einem entsprechenden Wunsch stattgegeben. [Weiterlesen]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8285" class="wp-caption alignleft" style="width: 185px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/homo.jpg" rel="lightbox[8284]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/homo.jpg" alt="Die Pfarrstelle ist seit einem halben Jahr unbesetzt. Foto: PR" width="175" height="131" class="size-full wp-image-8285" /></a><p class="wp-caption-text">Die Pfarrstelle ist seit einem halben Jahr unbesetzt. Foto: PR</p></div>
<p>Kirchrüsselbach/München <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – Keine sieben Wochen nach dem Beschluss der bayerischen Landessynode, homosexuellen Geistlichen und ihren Partnern unter bestimmten Bedingungen das gemeinsame Wohnen im Pfarrhaus zu gestatten, hat der Landeskirchenrat in München einem entsprechenden Wunsch stattgegeben. <a href="http://www.idea.de/nachrichten/nachrichten-des-tages-detailartikel/artikel/bayern-erstmals-ziehen-homo-partner-offiziell-ins-pfarrhaus.html">[Weiterlesen]</a></p>
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		<title>Ethik: Sollen Christen immer die volle Wahrheit sagen?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 09:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[Lüge]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: idea.de Wetzlar (idea) – „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ &#8211; also nicht lügen, heißt es in den Zehn Geboten. Aber soll und kann man immer die volle Wahrheit sagen – auch wenn sie andere verletzt? Zu dieser Frage haben zwei Christen im Nachrichtenmagazin ideaSpektrum der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.idea.de">idea.de</a></p>
<div id="attachment_8288" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/wahrheit.jpg" rel="lightbox[8287]"><img src="http://www.schneider-breitenbrunn.de/files/2012/05/wahrheit.jpg" alt="Foto: Gerd Altmann/Shapes:dezignus.com/pixelio.de" width="150" height="113" class="size-full wp-image-8288" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Gerd Altmann/Shapes:dezignus.com/pixelio.de</p></div>
<p>Wetzlar <a href="http://www.idea.de">(idea)</a> – „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ &#8211; also nicht lügen, heißt es in den Zehn Geboten. Aber soll und kann man immer die volle Wahrheit sagen – auch wenn sie andere verletzt? Zu dieser Frage haben zwei Christen im Nachrichtenmagazin ideaSpektrum der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) in „Pro und Kontra“- Beiträgen Stellung genommen.</p>
<p>Dem Direktor des Gemeinde- und Gemeinschaftsverbandes „Evangelische Gesellschaft für Deutschland“, Andreas Klotz (Radevormwald bei Wuppertal), zufolge soll Kommunikation der Verständigung dienen und nicht der Tarnung. Klotz: „Verschleierungen und nicht aufrichtig gemeinte Aussagen machen aus der zwischenmenschlichen Kommunikation einen Dschungel, in dem wir uns verirren. Denn niemand kann auf Dauer die sich ansammelnden Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Höflichkeitslügen managen, ohne dass Beziehungen darunter leiden.“ Die Bibel fordere Christen dazu auf, dass ihre Rede eindeutig sein soll: „Legt die Lüge ab und redet die Wahrheit ein jeder mit seinem Nächsten“ (Epheser 4,25). Mitteilungen sollten daher nicht so „verpackt“ werden, dass sie dadurch einen irreführenden Charakter erhalten, so Klotz. Zugleich dürfe man jedoch auch nicht eine „lieblose und fast schon brutale Art der Kommunikation praktizieren“. Klotz: „Aufrichtigkeit ist keine Waffe, mit der ich andere brüskiere und provoziere, sondern eine Verpflichtung, die mich selbst herausfordert.“ Ehrliche Kommunikation erfordere Sorgfalt und liebevolle Umsicht bei der Wahl der Worte. Wer diese Mühe auf sich nehme, werde zwar manchmal ein unbequemer, aber immer vertrauenswürdiger Partner sein, bei dem die Menschen wissen, woran sie sind.</p>
<p><strong>Höflicher Umgang mit der Wahrheit</strong></p>
<p>Der Vorsitzende des Deutschen Knigge-Rats und Leiter der TYP Akademie, Rainer Wälde (Limburg/Lahn) verdeutlichte an drei Situationen, wie man Wertschätzung ausdrücken kann, ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen: 1. Beispiel Komplimente: „Ich bin eingeladen, aber das Essen schmeckt mir nicht. Soll ich der Gastgeberin, die seit zwei Stunden in der Küche steht, dies auf den Kopf zusagen? Wohl kaum. Doch wie drücke ich ehrliche Wertschätzung aus, ohne zu lügen? Ich würde folgende Formulierung wählen: Vielen Dank für den schönen Abend und Deinen Einsatz als Gastgeberin.“ 2. Beispiel Zeit: „Ich will dringend einige Dinge erledigen. Da klingelt das Telefon – eigentlich passt mir der Anruf nicht. Sage ich das ehrlich? Oder erfinde ich eine „Wichtigkeitsstufe“, um das Gespräch kurz zu halten? Auch hier rate ich zu aufrichtiger Kommunikation: Vielen Dank, dass du an mich denkst – das finde ich klasse! Ich habe mir für heute noch einiges vorgenommen, was ich abarbeiten möchte – nicht ‚muss!‘ –, können wir eine Zeit vereinbaren, um in Ruhe zu telefonieren?“ 3. Beispiel Krankheit: „Ich erfahre von einer lebensbedrohlichen Diagnose. Soll ich den Kranken damit konfrontieren? Ich werde es nie vergessen: Als meine Frau Bettina mit 37 Jahren die Diagnose Krebs erhielt, kamen die Ältesten der Gemeinde, um mit uns zu beten. Der Pastor brachte an diesem Abend seinen Eindruck auf den Punkt: ‚Es liegt ein Hauch des Todes in der Luft.‘ Als Angehöriger fand ich diesen Satz völlig daneben – schließlich ging es doch um Heilung. Im Nachhinein bewerte ich seinen Ausspruch als absolut ehrlich und enorm mutig. Er hat sich im Angesicht des Todes nicht zu einer Notlüge verleiten lassen. Doch war es wirklich klug? Meine Schwiegereltern und mich hat die Hoffnung durch neun tiefe Monate getragen. Diese Hoffnung sollte man niemandem nehmen – solange es keine falsche Hoffnung ist.“ </p>
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