19. November 2017

Die evangelische Kirche hat Angst, jemandem zu nahe zu treten

Quelle: idea.de

Kemberg (idea) – Aus Angst, jemandem zu nahe zu treten, tritt die evangelische Kirche leise. Weil sie niemanden verletzen oder verlieren will, spricht sie nicht mehr über Sünde, Hölle, Gericht und Bekehrung. Diesen Vorwurf hat der sächsische Evangelist Theo Lehmann (Chemnitz) erhoben.

Wie er am 30. Oktober in einem Gottesdienst in Kemberg (bei Wittenberg) sagte, ist Jesus nie auch nur einen Millimeter von seinen harten Ausführungen abgewichen. Er habe klar gesagt, dass er allein der Weg, die Wahrheit und das Leben sei: „Wo es um dein Heil, deine Rettung und Erlösung geht, ist Jesus intolerant. Da lässt er keinen anderen gelten – keine Religion, keine Philosophie und keine Weltanschauung.“ Dieser Absolutheitsanspruch mache viele Menschen nervös in Zeiten, in denen Toleranz das oberste Gebot sei, so Lehmann. Die Kirche verkaufe deshalb jetzt sogar das als Gottes gute Schöpfung, was die Bibel ausdrücklich als Gräuel bezeichne. Jesus habe [Weiterlesen]