14. Dezember 2017

Was ist eigentlich „evangelikal“?

Quelle: idea.de

Prof. Dr. Michael Herbst, Foto: uni-greifswald.de

Greifswald (idea) – Was ist eigentlich „evangelikal“?

Dieser Frage geht der evangelische Theologieprofessor Michael Herbst (Greifswald) im Deutschen Pfarrerblatt nach.

Wie der Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung schreibt, ist der Begriff in Deutschland seit Mitte der 1960er Jahre verbreitet. Er markiere ein theologisch eher konservatives Spektrum von hoch engagierten und stark religiösen Menschen und Gemeinschaften. Kernstücke „des evangelikalen Kosmos“ seien „die Bibel, das Kreuz Jesu, die Bekehrung und der aktiv gestaltete persönliche Glaube“.

In Deutschland könne man von bis zu 1,5 Millionen Evangelikalen ausgehen. Weltweit stellten sie rund 28 Prozent der Christenheit. [Weiterlesen]