20. Oktober 2017

Attentäter wollte offenbar gezielt Christen angreifen

Quelle: idea.de

Foto: Thomas Schneider/agwelt

Hamburg (idea) – Der Attentäter, der am 28. Juli in Hamburg-Barmbek mit einem Messer einen Menschen getötet und sieben weitere verletzt hat, wollte offenbar gezielt Christen angreifen.

Das sagte er nach Schilderung eines Augenzeugen gegenüber der Online-Plattform Focus.de unmittelbar nach der Tat.

Einer Gruppe von Männern war es gelungen, den Angreifer zu überwältigen. Dabei habe er ihnen auf Arabisch zugerufen: „Ich will Euch nichts tun. Ich will die Christen angreifen.“ Der 26-jährige Ahmad A. war im März 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Zuvor hatte der palästinensische Staatsbürger in Norwegen, Schweden und Spanien gelebt. Sein Asylantrag war 2016 abgelehnt worden. Die Abschiebung scheiterte bislang an fehlenden Papieren. Er soll bei dem Angriff in Hamburg Zeugenaussagen zufolge „Allahu Akbar“ (Gott ist größer) gerufen haben.

Polizeiangaben zufolge soll er zudem bei seiner Verhaftung gesagt haben, er wolle als Terrorist behandelt werden. Inzwischen hat die Bundesanwaltschaft [Weiterlesen]