28. Juni 2017

Debatte um künftige Nutzung des Ringlokschuppens

Quelle: idea.de

Aus dem Christus-Treff Infoprospekt
Foto: christus-treff-marburg.de

Marburg (idea) – In Marburg ist eine Debatte um die künftige Nutzung des denkmalgeschützten Ringlokschuppens auf dem Waggonhallenareal entbrannt.

Konkret geht es um ein Konzept, das eine Einbindung des überkonfessionellen Christus-Treffs auf dem Gelände vorsieht. Er ist sowohl Gemeinde als auch Jugendbewegung, Missionsgesellschaft, Sozialwerk und geistliche Ideenschmiede.

Bei der Vorstellung der verschiedenen Ideen im Stadtparlament kam es jetzt zu Protesten dagegen. Als der Geschäftsführer des Optikmaschinenbauers Schneider GmbH, Gunter Schneider, sein Konzept präsentierte, das den Christus Treff integrieren möchte, entrollte eine Gruppe von Besuchern ein Banner mit der Aufschrift „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“.

Der Christus-Treff vertrete diskriminierende Inhalte und problematische Wertvorstellungen, so der Vorwurf. Zudem gebe es schon „zu viele evangelikale Strukturen in der Stadt“. Die Protestierer verwiesen unter anderem auf den 6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge 2009 in Marburg. Dagegen hatte es damals heftige Proteste gegeben, weil [Weiterlesen]