22. Juli 2017

Ermordete afghanische Christin unter großer Anteilnahme beigesetzt

Quelle: idea.de

Prien (Chiemsee), Foto: prien.de

Prien (idea) – Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ist am 4. Mai in Prien (Chiemsee) eine dort ermordete afghanische Christin beigesetzt worden.

Ein 29-jähriger muslimischer Landsmann hatte am 29. April vor einem Supemarkt der oberbayerischen Kleinstadt mit einem Küchenmesser auf die vierfache Mutter Farima S. (38) eingestochen, die wenig später im Krankenhaus starb.

Der Angreifer – es soll sich um den Flüchtling Hamidullah M. handeln – konnte vor Ort festgenommen werden und hat laut Polizei die Tat inzwischen gestanden, aber keine Angaben zum Motiv gemacht. „Ein religiöses Motiv kommt in Betracht, steht aber noch nicht fest“, sagte Polizeisprecher Stefan Sonntag (Rosenheim) auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Der Afghane befinde sich weiter in einer geschlossenen Psychiatrie, da er „psychisch auffällig“ gewesen sei.

Die Schwester des Opfers ist überzeugt, dass der Täter Farima wegen ihres Übertritts zum christlichen Glauben getötet hat. Sie hatte sich vor acht Jahren taufen lassen. An der Beerdigung nahmen rund 200 Trauergäste teil. Unter ihnen waren auch die fünf und acht Jahre alten Söhne der Getöteten, die die Tat mitansehen mussten. Die Trauerfeier [Weiterlesen]