26. Juni 2017

Protest gegen geplantes Denkmal für Karl Marx in Trier

Quelle: idea.de

Der Diakon Eberhard Heiße, Foto: Thomas Schneider/agwelt

Trier/Raschau (idea) – Auf Proteste stößt die Entscheidung der Stadt Trier, eine monumentale Karl-Marx-Statue von der Volksrepublik China als Geschenk anzunehmen. Anlass ist der 200. Geburtstag des Philosophen im kommenden Jahr.

Der in Trier geborene Marx gilt als Vater des Kommunismus. Am 6. April will der Stadtrat über die Ausführungsdetails für die Statue entscheiden. Die ursprünglich vorgesehene Höhe von 6,30 Meter soll auf 5,50 Meter verringert werden. Geplanter Standort ist der Simeonstiftplatz.

Der Diakon Eberhard Heiße (Raschau/Erzgebirge), der in der DDR in der evangelischen Jugendarbeit tätig war, übt in einem Offenen Brief an den Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) und die Ratsmitglieder scharfe Kritik an dem Vorhaben. Heiße erinnert an den Ausspruch von Marx „Religion ist Opium für das Volk“. Diese Worte seien eine „klare Kampfansage an Juden und Christen“ gewesen. Das Ziel sei ihre völlig Auslöschung gewesen. [Weiterlesen]

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