22. Juli 2017

Mutmaßlicher Dortmund-Attentäter besuchte pfingstkirchliche Gemeinde

Quelle: idea.de

Freudenstadt/Dortmund (idea) ­– Der Russlanddeutsche Sergej W., der am 11. April den Anschlag auf die Mannschaft von Borussia Dortmund verübt haben soll, besuchte wiederholt Gottesdienste und Jugendveranstaltungen einer pfingstkirchlichen Gemeinde, der Volksmission in Freudenstadt.

Das hat die Gemeinde in einer Erklärung bestätigt. Sie äußert darin Trauer und Entsetzen über die Tat. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 28-jährigen Elektrotechniker vor, drei Sprengsätze auf der Route des Mannschaftsbusses zum Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco gezündet zu haben. Dabei wurden der Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt.

Nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft hat Sergej W. aus Gier gehandelt. Er wollte durch einen möglichst blutigen Anschlag einen Millionengewinn durch Börsenspekulationen erzielen. Kurz zuvor hatte er auf einen fallenden Aktienkurs des einzigen am Aktienmarkt notierten Bundesligavereins gewettet. Wie der Gemeindepastor Christoph Fischer beim Gottesdienst am 23. April vor rund 150 Besuchern erklärte [Weiterlesen]