27. Juni 2017

Katholische Kirche und Evangelikale dagegen

Quelle: idea.de

Berlin (idea) – Die von der SPD geforderte Öffnung der Ehe für homosexuelle Partnerschaften stößt bei der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz und der evangelikalen Bewegung auf Ablehnung.

Die SPD-Fraktion hatte am 28. März einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen und fordert vom Koalitionspartner CDU/CSU, die Einführung der sogenannten „Ehe für alle“ noch vor der Bundestagswahl auf den Weg zu bringen. Die EKD nahm noch nicht dazu Stellung.

Der Vorsitzende der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Heiner Koch (Berlin), sagte der „Passauer Neuen Presse“ (Ausgabe 29. März): „Die deutschen Bischöfe sprechen sich gegen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus. Sie teilen die verfassungsrechtlichen Bedenken, die gegen eine einfachgesetzliche Einführung einer Ehe für alle vorgetragen werden.“ Die Bischöfe hätten in ihren Stellungnahmen zur eingetragenen Lebenspartnerschaft stets betont, dass sie sich von der Ehe unterscheide. Anders als die Ehe könne die eingetragene Lebenspartnerschaft „aus sich heraus keine Kinder hervorbringen“. [Weiterlesen]