22. Juli 2017

Bundesregierung will Angebote von „Homo-Heilern“ nicht verbieten

Quelle: idea.de

Foto: Screenshot Internetseite Bundesregierung

Berlin (idea) – Die Bundesregierung möchte Therapie-Angebote für homosexuell empfindende und darunter leidende Menschen nicht verbieten; auch nicht, wenn es sich um Minderjährige handelt.

Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Zwar vertrete die Bundesregierung „im Einklang mit dem Weltärztebund und der Bundesärztekammer“ die Auffassung, dass Homosexualität keine Krankheit sei und daher keiner Behandlung bedürfe, heißt es darin.

Regelungen der ärztlichen Berufsausübung fielen laut Grundgesetz aber in die Zuständigkeit der Länder. Die Gestaltung entsprechender Berufsordnungen sei weitgehend den Ärztekammern überlassen. [Weiterlesen]