23. Juli 2017

Der Euro führt in die Katastrophe

Quelle: idea.de

Der Euro führt in die Katastrophe. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Nürnberg (idea) – Der Euro führt den Kontinent direkt in eine Katastrophe.

Diese These vertrat der britische Wirtschaftswissenschaftler Michael Schluter (Cambridge) am 24. Februar auf dem Kongress christlicher Führungskräfte in Nürnberg.

Die Währungsunion habe zu wirtschaftlicher Ungleichheit, hohen Schulden und massenhafter Jugendarbeitslosigkeit geführt. Sie zerstöre vor allem die Volkswirtschaften der südlichen Mitgliedsländer. Das sorge für schlechte Beziehungen bis hin zu Hass in den Staaten der Eurozone. Schluter, früher unter anderem Berater der Weltbank in Ostafrika, empfahl Deutschland deshalb, das „Projekt Euro“ zu beenden. Aufgrund seiner wirtschaftlichen und politischen Stärke sei das Land dazu in der Lage.

Da Deutschland größter Gläubiger Griechenlands sei, bezeichnete Schluter die Beziehungen der beiden Staaten als besonders problematisch. Die Höhe der Schulden und die Unnachgiebigkeit Deutschlands hinsichtlich eines Schuldenerlasses erinnerten ihn an [Weiterlesen]