27. März 2017

Reicht es, auf dem Sterbebett Christ zu werden?

Quelle: idea.de

Der US-Evangelist Billy Graham. Foto: Billy Graham Evangelistic Association

Charlotte (idea) – Bewusst erst auf dem Sterbebett Christ werden zu wollen, hält der US-Evangelist Billy Graham für eine „unkluge“ Absicht.

Wie der 98-Jährige in der Serie „Fragen und Antworten“ seines Missionswerks – der Billy Graham Evangelistic Association (Charlotte/Bundesstaat North Carolina) – schreibt, vergibt Gott jedem, auch wenn man sich erst in der letzten Minute seines Lebens bewusst an ihn wende. Doch es sei geistlich gefährlich, eine solche Bekehrung für das irdische Ende zu planen.

Ein anonymer Fragesteller wollte wissen, ob Gott seinen Cousin in den Himmel aufnehmen werde, der ein „wildes Leben“ führe, sich aber erst kurz vor seinem Tod für das Christsein entscheiden wolle. Wie Graham weiter schreibt, ist es nicht möglich, Christ zu werden, ohne für seine Sünden ernsthaft um Vergebung zu bitten. Graham: „Ihr Cousin will das jetzt nicht tun. Warum glaubt er, dass er dafür später bereit ist?“ Ein weiteres Problem sei, dass er nicht wissen könne, ob er überhaupt noch die Gelegenheit habe, seine Sünden zu bedauern. Graham: „Ein plötzlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall, ein schwerer Autounfall, eine Naturkatastrophe – jeden Tag sterben Menschen ohne Vorwarnung.“ Graham bittet den Fragesteller [Weiterlesen]