21. Juli 2017

Die Kirche sollte sich nicht der Welt anpassen

Quelle: idea.de

Der Bischof des (katholischen) Bistums Passau, Stefan Oster. Foto: stefan-oster.de

Der Bischof des (katholischen) Bistums Passau, Stefan Oster. Foto: stefan-oster.de

Berlin (idea) – Der Bischof des (katholischen) Bistums Passau, Stefan Oster, hat sich gegen eine Verwässerung der Bibel und eine Anpassung der Kirche an die Gesellschaft ausgesprochen.

Die Kirche müsse dem Evangelium treu sein, betonte er in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“, die am 17. Dezember vom Sender Phoenix ausgestrahlt wurde. Wörtlich sagte Oster: „Wir neigen tendenziell dazu – im negativen Sinn – sein zu wollen wie die Welt.“ Er verwies auf die Kreuzigung Jesu: „Warum hat man ihn denn umgebracht? Wenn er nur nett gewesen wäre und nur den Leuten nach dem Mund geredet hätte, dann hätten sie ihn nicht umgebracht. Dann hätten sie sich gefreut, dass der so nett ist. Aber Jesus ist mit einem unfassbaren Anspruch aufgetreten.“

Die Kirche müsse zwar die aktuelle Kultur verstehen, aber sie dürfe keinen Glaubensinhalt preisgeben, nur weil er möglicherweise heute zu schwierig zu vermitteln sei. Das sei eine Gratwanderung: „Wir sind nicht immer gut darin, die zu bestehen.“ [Weiterlesen]