28. Mai 2017

UNESCO-Resolution sorgt für Empörung

Quelle: idea.de

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New York/Jerusalem (idea) – Für teils heftige Kritik sorgt eine Resolution der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zum Status des Tempelberges in Jerusalem.

Der Grund: In der am 18. Oktober verabschiedeten Erklärung wird die für Juden, Christen und Muslime heilige Stätte als „palästinensisches Kulturerbe“ bezeichnet, dessen „unverkennbarer Charakter zu bewahren“ sei. Israel wird in dem Text durchgängig als „Besatzungsmacht“ tituliert. Initiiert hatten den Vorstoß mehrere arabische Länder, darunter Ägypten, Algerien, Katar und der Libanon. Deutschland, Israel, Großbritannien, die USA sowie andere EU-Staaten lehnten die Resolution ab. Frankreich enthielt sich bei der Abstimmung und ermöglichte so deren Verabschiedung.

Die israelische Regierung kritisiert, dass der Tempelberg in dem Beschluss nie mit seinem jüdischen Namen bezeichnet wird und die Klagemauer nur mit Anführungszeichen aufgeführt wird. Das komme einer Absage an die jüdischen Wurzeln Jerusalems gleich, so der Vorwurf. [Weiterlesen]