28. Mai 2017

Übergriffe auf christliche Flüchtlinge sind deutschlandweite Erscheinung

Quelle: idea.de

open_doors_logoBerlin (idea) – Bei Übergriffen auf Christen in deutschen Flüchtlingsunterkünften handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um eine bundesweite Erscheinung.

Das ist das Ergebnis einer neuen, erweiterten Studie, die das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen am 17. Oktober in Berlin vorgestellt hat. Sie trägt den Titel „Mangelnder Schutz religiöser Minderheiten in Deutschland“ und dokumentiert 743 religiös motivierte Übergriffe auf christliche Flüchtlinge in Deutschland.

Danach erlitten 91 Prozent der Betroffenen Verfolgung durch Mitflüchtlinge und 28 Prozent durch das Wachpersonal. Mehr als jeder zweite Befragte (56 Prozent) beklagte körperliche Gewalt. 42 Prozent bekamen bereits Morddrohungen, und sechs Prozent haben sexuelle Übergriffe erlebt. Nur in jedem sechsten Fall (17 Prozent) wurden die Übergriffe bei der Polizei angezeigt. Auf die Frage, in wie vielen Fällen Anzeigen etwas bewirkt hätten, sagten [Weiterlesen]

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