27. März 2017

Homo-Segnungen jetzt auch in der sächsischen Landeskirche möglich

Quelle: idea.de

evlks

Dresden (idea) – Gottesdienstliche Segnungen Homosexueller in eingetragenen Lebenspartnerschaften sind jetzt auch in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens möglich, sofern Pfarrerinnen oder Pfarrer sich hierzu bereit erklären.

Das hat die Kirchenleitung am 17. Oktober in Dresden beschlossen.

Die Verantwortung dafür liege bei den Pfarrerinnen und Pfarrern. Sie müssten jedoch im Vorfeld „die Beratung im Kirchenvorstand suchen“, heißt es in einer Mitteilung der Landeskirche. Wie ihr Pressesprecher Matthias Oelke gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erläuterte, muss der Kirchenvorstand keinen Beschluss fassen. Es sei aber die Aufgabe des Pfarrers, mit Mitarbeitern und dem Kirchenvorstand zu sprechen: „Er muss sicherstellen, dass er die Gemeinde mit seiner Handlung nicht spaltet. Auseinandersetzungen sollten vermieden und stattdessen im geschwisterlichen Miteinander gelöst werden.“

Die gottesdienstliche Segenshandlung, die sich laut Mitteilung nicht als Trauung versteht, bringe damit den Willen des „Paares“ zum Ausdruck, „eine Partnerschaft in Verlässlichkeit, in verbindlicher Treue und Verantwortung füreinander zu begründen“. Zumindest eine der Partnerinnen oder einer der Partner [Weiterlesen]