18. August 2017

Übergriffe auf Christen nicht verharmlosen

Quelle: idea.de

Newsletter der Christlichen Polizeivereinigung. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Newsletter der Christlichen Polizeivereinigung. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Hamburg (idea) – Der Vorsitzende der Christlichen Polizeivereinigung (CPV), Kriminalhauptkommissar Holger Clas (Hamburg), hat dazu aufgerufen, die Tragweite religiös motivierter Übergriffe auf christliche Flüchtlinge nicht von der Belastbarkeit einer einzigen Studie abhängig zu machen.

Hintergrund ist, dass das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt/Main) am 9. Mai in Berlin eine Erhebung vorgestellt hatte. Dafür waren 231 Personen in zehn Bundesländern befragt worden. Daraus ging hervor, dass christliche Flüchtlinge in Heimen häufig von muslimischen Asylbewerbern und Sicherheitsdienstmitarbeitern angegriffen werden.

Daraufhin warf die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung dem Werk vor, bei den Zahlen übertrieben und Einzelfälle verallgemeinert zu haben. Open Doors wiederum wies Zweifel an der Seriosität seiner Studie zurück.

Clas sagte der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, er könne nicht beurteilen, ob die konkrete Kritik an der Erhebung berechtigt sei. Aber die Erfahrungen der „Praktiker“ – der Polizisten vor Ort – sei, dass die Bedrohung religiöser Minderheiten durch Muslime real sei. Das hätten ihm Beamte auf dem CPV-Bundestreffen Ende April in Rehe (Westerwald) bestätigt. Clas: „Unsere Beobachtungen decken sich mit den Kernaussagen des Berichtes.“ Er warnte davor, [Weiterlesen]