18. November 2017

„Die Kirchen wetteifern darum, biblische Positionen zu relativieren“

Quelle: idea.de

Der Pfarrer und Evangelist Ulrich Parzany. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Der Pfarrer und Evangelist Ulrich Parzany. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Wilgersdorf (idea) – „Die Kirchen in Deutschland wetteifern darum, biblische Positionen zu relativieren. Besonders die evangelische Kirche überschlägt sich geradezu darin, die Wahrheitsfrage in Liebeslyrik aufzulösen, nach der Gott auch Unbiblisches gutheißt“.

Dies beklagte der Pfarrer und Evangelist Ulrich Parzany (Kassel) vor der Mitgliederversammlung der Deutschen Zeltmission am 23. April in Wilgersdorf bei Siegen.

Auch viele Christen trauten sich nicht mehr, öffentlich anstößige Wahrheiten des Neuen Testamentes zu verbreiten. So werde in Landes- und vielfach auch in Freikirchen nicht mehr gesprochen von Bekehrung, der Verdammnis für alle, die Christus ablehnten, oder dem Jüngsten Gericht, vor dem sich einmal alle Menschen verantworten müssten. Manche verzichteten darauf aus Angst, verspottet zu werden, andere meinten, sich anpassen zu müssen, weil man nur so den modernen Menschen erreiche. Doch – so Parzany – das Evangelium muss [Weiterlesen]