12. Dezember 2017

250 Polizisten mussten Gebetsmarsch gegen Abtreibung schützen

Quelle: idea.de

logo_europrolife_1

Münster (idea) – Mit einem „Gebetszug“ demonstrierten 100 Christen am 19. März in Münster gegen die Abtreibung. Eine Gegenveranstaltung mit Teilnehmern aus dem linksextremen und feministischen Spektrum war doppelt so groß.

250 Polizisten mussten nach Angaben des ökumenischen Gebetsnetzwerks „EuroProLife“ für einen weitgehend störungsfreien Ablauf des Gebetszuges sorgen.

Beim „Gebetszug“ unter dem Motto „1.000 Kreuze für das Leben“ führten die Lebensrechtler weiße Kreuze mit sich. Damit wollten sie daran erinnern, dass in Deutschland an jedem Werktag nach ihren Angaben etwa 1.000 ungeborene Kinder im Mutterleib getötet werden. Vereinzelt kam es während des Schweigemarsches zu Übergriffen.

Drei linksextreme Frauen hätten sich zunächst unerkannt unter die Demonstranten gemischt. Unterwegs hätten sie ihre Kreuze mit voller Wucht auf den Boden geworfen, wobei eines zu Bruch ging. Die Polizei habe die Frauen abgeführt. Vereinzelt seien auch Farbbeutel und Kondome auf die Christen geworfen worden. Wie der örtliche Koordinator des Marsches, Klaus Hengstebeck (Münster), der Evangelischen Nachrichtenagentur mitteilte, werden die Gegendemonstranten mit ihren Aktionen zunehmend militanter und beleidigender. So habe es in einem Aufruf geheißen: [Weiterlesen]