11. Dezember 2017

Parzany: Kaum Übereinstimmungen in der evangelischen Kirche

Quelle: idea.de

Ulrich Parzany. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Ulrich Parzany. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Schwäbisch Gmünd (idea) – In zentralen kirchlichen Fragen gibt es in den evangelischen Landeskirchen kaum noch Übereinstimmungen.

Diesen Vorwurf erhob der frühere ProChrist-Hauptredner, Ulrich Parzany (Kassel), beim 4. Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd. Er fand vom 14. bis 16. Januar im Christlichen Gästezentrum Württemberg – dem Schönblick – statt.

Als Beispiele nannte Parzany, dass im Blick auf die Zuverlässigkeit der Bibel, die Bedeutung Jesu Christi und seine Wiederkunft gegensätzliche Meinungen in der evangelischen Kirche vertreten würden. Auch in der evangelikalen Bewegung gebe es Unklarheiten.

In der Frage, wie Christen praktizierte Homosexualität beurteilen sollten, widersprächen sich führende Repräsentanten. Die bisher gültige evangelikale Auffassung besage, dass die Bibel praktizierte Homosexualität als Sünde ansehe. Christen müssten diese Lebensweise deshalb ablehnen. Dagegen äußerte der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Präses Michael Diener [Weiterlesen]