13. Dezember 2017

Der Bibel in ihren prophetischen Aussagen vertrauen

Quelle: idea.de

Michael Kotsch. Foto: Thomas Schneider/agwelt.de

Michael Kotsch. Foto: Thomas Schneider/agwelt.de

Haiger (idea) – Zum Vertrauen in die prophetischen Aussagen der Bibel haben Redner auf einer Konferenz im mittelhessischen Haiger aufgerufen. Denn dabei handele es sich um zuverlässige Mitteilungen Gottes. An der Tagung „Biblische Prophetie 2016“ nahmen rund 600 Christen teil.

Der Vorsitzende des Bibelbundes, der Theologe Michael Kotsch (Horn-Bad Meinberg), vertrat die Ansicht, dass die biblische Prophetie zunehmend „unter die Räuber“ falle. Manche Christen entwerteten sie, indem sie jeden frommen Gedanken oder Traum gleich als göttliche Prophetie bezeichneten. Andererseits bezweifelten „wissenschaftliche“ Theologen, dass biblischen Prophetien von Belang seien. Für sie seien es „Zukunftsspekulationen ohne echte, geschichtliche Bedeutung“. Die Propheten hätten eigene Ängste und Hoffnungen Gott in den Mund gelegt. Kotsch ist dagegen davon überzeugt, dass sich in der Bibel viele Belege für echte Prophetien finden lassen.

So habe der Prophet Jeremia im Alten Testament die politische Lage seiner Zeit kommentiert und der Seher Johannes im biblischen Buch Offenbarung die Geschehnisse am Ende der Welt angekündigt. Viele Prophetien haben sich laut Kotsch mit dem irdischen Kommen Jesu vor 2.000 Jahren erfüllt – etwa die Jungfrauengeburt, die Flucht Jesu nach Ägypten, der Kindermord in Bethlehem oder das Auftreten Johannes des Täufers. Kotsch: „Wenn Gott diese Ankündigungen zuverlässig erfüllt hat, [Weiterlesen]