12. Dezember 2017

Wenn der Glaube zum Gefühl oder zur Denkfigur verkommt

Quelle: idea.de

Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Gerhard Besier, Foto: tu-dresden.de

Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Gerhard Besier, Foto: tu-dresden.de

Wetzlar (idea) – Kritik an Äußerungen von evangelischen Theologen in den Weihnachtsausgaben überregionaler Medien hat der Kirchenhistoriker Prof. Gerhard Besier (Dresden) geübt.

In einem Kommentar für die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) äußert er sich unter anderem zu einem „Spiegel“-Interview mit dem künftigen Kulturbeauftragten der EKD, Pastor Johann Hinrich Claussen (Hamburg).

Er hatte gesagt, dass er biblische Geschichten „literarisch und existenziell“ lese, „als einen mythischen Text, der eine symbolische Wahrheit in sich trägt“. Man brauche „eine Sichtweise, eine Weltanschauung“. Es gebe etwas Bedingungsloses in der Welt, „etwas, das wunderschön ist, wahr und gut, etwas, das mich innerlich berührt und durch mein Leben führt“. Er selbst glaube, so Claussen, „dass ich vollständig von etwas anderem abhängig bin“. [Weiterlesen]