21. Februar 2018

„Alle Terroristen sind letztlich Einwanderer“

Quelle: jungefreiheit.de

Viktor Orbán kritisiert Einwanderungspolitik Foto: Facebook

Viktor Orbán kritisiert Einwanderungspolitik Foto: Facebook

BUDAPEST. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist scharf mit der Einwanderungspolitik der EU-Staaten ins Gericht gegangen. „Es ist eine Tatsache, daß alle Terroristen letztlich Einwanderer sind“, sagte Orbán dem Online-Portal Politico. „Die Frage ist nur, wann sie in die Europäische Union eingewandert sind.“ Es gebe eine „überwältigende logische“ Verbindung zwischen islamischer Einwanderung und Terror.

Mit Blick auf die Tatsache, daß mehrere der Paris-Attentäter als Flüchtlinge in die EU gekommen waren, warnte Orbán, es sei abzusehen gewesen, daß „Kämpfer in den Strom der Migranten“ einschleust würden. Diese seien alle „eine Bedrohung für unsere Sicherheit, weil wir nicht wissen, wer sie sind“. Irritiert zeigte sich der ungarische Regierungschef, daß „die meisten Staats- und Regierungschefs im Westen diese Tatsache bestreiten“.

Liberalismus in Europa konzentriert sich nicht auf die Freiheit , sondern auf politische Korrektheit . Sie ist zu einer sklerotischen Ideologie geworden.

„Aufgabe Nummer eins“ sei es jetzt, die Grenzen zu verteidigen. Die Staatengemeinschaft befinde sich in einem „Krieg mit Islamisten“. Zugleich betonte Orbán, es störe ihn nicht, wenn er als „Populist“ beschimpft werde. „In ungarischen Ohren klingt das nicht schlecht. Als Populist diene ich dem Volk. Das ist positiv.“ (ho)