20. August 2017

Katholischer Bischof kritisiert Gender-Mainstreaming

Quelle: idea.de

Das neue Faltblatt „Geschlechtersensibel – Gender katholisch gelesen“ der katholischen Bischofskonferenz stößt auf Kritik. Foto: Deutsche Bischofskonferenz

Das neue Faltblatt „Geschlechtersensibel – Gender katholisch gelesen“ der katholischen Bischofskonferenz stößt auf Kritik. Foto: Deutsche Bischofskonferenz

Regensburg/Würzburg (idea) – Scharfe Kritik am „Gender-Mainstreaming“ hat der katholische Bischof von Regensburg, Rudolf Voderholzer, geübt.

Der Genderismus behauptet, dass es nicht nur Mann und Frau gebe, sondern „Tausende“ unterschiedlicher geschlechtlicher Orientierungen. Das Gender-Mainstreaming stelle die „Heterosexualität als das Normale und Schöpfungsgemäße“ infrage, schreibt er auf der Internetseite seines Bistums.

In der Gender-Debatte gehe es „um die soziale und politische Akzeptanz der Homosexualität“. Darüber hinaus wollten die Genderismus-Anhänger ihre Anschauung durchsetzen, wonach „alle sexuellen Orientierungen als gleichrangig gelten“.

Anlass für die Äußerungen ist ein neues Faltblatt „Geschlechtersensibel – Gender katholisch gelesen“ der (katholischen) Bischofskonferenz, das auf einer Tagung im Kloster Oberzell bei Würzburg vorgestellt wurde. [Weiterlesen]