23. Oktober 2017

Mitwirkung eines Bischofs in einem Islamzentrum ist „Gott ein Gräuel“

Quelle: idea.de

Foto: Thomas Schneider/agwelt

Foto: Thomas Schneider/agwelt

Wetter/Wetzlar (idea) – Die Mitwirkung eines evangelischen Landesbischofs in einem Islamzentrum, das die Förderung der Identität von Muslimen zum Ziel hat, ist mit der Bibel nicht vereinbar.

Dieser Ansicht ist der frühere Leiter des Amtes für Missionarische Dienste der Evangelischen Kirche von Westfalen, Pastor Klaus Jürgen Diehl (Wetter/Ruhr).

Aus der Sicht des Alten Testaments sei die Unterstützung eines fremden Glaubens „Gott ein Gräuel“, schreibt er einem Beitrag für die Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Das Erste Gebot „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“ fordere eine kompromisslose Abgrenzung von nicht-jüdischen Kulten sowie von den Ausländern, die sie in Israel einbürgern wollten. Deshalb hätten die Propheten Götzenkulte oft leidenschaftlich bekämpft und ihre Vertreter als Bedrohung für das Bekenntnis Israels zu Gott empfunden. Daran heute zu erinnern, habe „nichts mit Fremdenfeindlichkeit oder Islamophobie zu tun, wohl aber alles mit der Ehre Gottes und dem exklusiven Anspruch, den das Erste Gebot an uns stellt“, so Diehl. [Weiterlesen]