18. Oktober 2017

Christen sollen der Gender-Ideologie widerstehen

Quelle: idea.de

Der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, Prof. Christoph Raedel. Foto: fthgiessen.de

Der Vorsitzende des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, Prof. Christoph Raedel. Foto: fthgiessen.de

Salzburg (idea) – Zum entschiedenen Widerstand gegen die Gender-Ideologie hat die Internationale Konferenz Bekennender Gemeinschaften (IKBG) aufgerufen.

Sie veranstaltete vom 3. bis 6. September einen Ökumenischen Bekenntniskongress in Salzburg. Daran nahmen Vertreter der römisch-katholischen Kirche sowie anglikanischer, evangelischer und orthodoxer Kirchen teil. Zum Abschluss verabschiedete das Treffen eine „Salzburger Erklärung“.

Sie wendet sich gegen die Behauptung der Gender-Ideologie, dass es nicht nur Mann und Frau gibt, sondern zahlreiche geschlechtliche Orientierungen. Der Genderismus werte Gottes Schöpfungsordnung von Ehe und Familie massiv ab, so das Papier. Der Mensch erkläre sich dadurch zum beliebigen Erfinder seiner selbst und wolle „sein wie Gott“: „Das Menschenbild des Genderismus ist völlig unvereinbar mit dem Menschenbild der biblischen Offenbarung und den Ergebnissen unvoreingenommener Naturwissenschaft.“

Die Erklärung wendet sich ferner gegen die rechtliche und soziale Gleichstellung von Ehe und homosexuellen Partnerschaften: „Was nach Gottes Willen verschieden ist, darf vom Menschen nicht als gleich angesehen und behandelt werden.“ [Weiterlesen]