19. Oktober 2017

Muslime wollen mehr Kinder haben als Christen

Quelle: idea.de

GESIS

Köln/Mannheim (idea) – In Deutschland sind Angehörige nichtchristlicher Religionen eher bereit, eine Großfamilie zu gründen, als Kirchenmitglieder und Konfessionslose. Das geht aus einer Studie des GESIS-Leibniz-Instituts für Sozialwissenschaften (Köln/Mannheim) hervor.

Danach zeigen Nicht-Christen, besonders Muslime, eine größere Bereitschaft zur Eheschließung und eine ausgeprägte Neigung zum dritten und vierten Kind. Diese Rate sei mehr als sechsmal so hoch als bei protestantischen Frauen.

Das Institut weist darauf hin, dass die Religionszugehörigkeit das Familienleben der Menschen hierzulande immer noch stark beeinflusst – trotz der fortschreitenden Verweltlichung und der rasant steigenden Kirchenaustritte. „Wann wir bei den Eltern ausziehen, wann wir heiraten und wann oder wie viele Kinder wir bekommen, hängt weiterhin maßgeblich von unserer Konfession bzw. Konfessionslosigkeit ab“, schreibt der Sozialwissenschaftler Stefan Weick im Informationsdienst des Instituts. Dies komme daher, dass [Weiterlesen]