23. September 2017

AfD Baden-Württemberg: Gender Mainstreaming beenden!

Quelle: idea.de

AfD BW gegen Gender Mainstreaming, Foto: AfD

AfD BW gegen Gender Mainstreaming, Foto: AfD

Pforzheim (idea) – Der baden-württembergische Landesverband der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat gefordert, „Gender Mainstreaming“ als politisches Leitprinzip staatlichen Handelns „auf allen Ebenen unverzüglich und ersatzlos zu streichen“.

Einen entsprechenden einstimmigen Beschluss fasste der Landesparteitag, der am 25. und 26. Juli in Pforzheim stattfand.

Zum Hintergrund: „Gender Mainstreaming“ besagt, dass jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen kann, als Mann oder Frau zu leben.

In der Begründung des Beschlusses heißt es, die politisch-bürokratisch verordnete Einebnung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sei ein unzulässiger Eingriff des Staates in das Leben der Menschen. Dieses Ansinnen sei überdies aus biologischen Gründen zum Scheitern verurteilt und stelle eine Verschwendung von Steuergeldern dar. Außerdem sei es untragbar, dass Mütter, die sich ihren Kindern in Vollzeit widmen wollen, einem politischen und ökonomischen Druck ausgesetzt werden, erwerbstätig zu werden.

Die AfD wendet sich ferner gegen einen Sexualkundeunterricht für Kinder und Jugendliche, der „zu sexuellem Experimentieren ermutigen soll“. Dies sei ein „sittenwidriger Eingriff in die Kinderseelen“ und [Weiterlesen]