11. Dezember 2017

Eine Islamisierung findet nicht statt…

Quelle: jungefreiheit.de

Foto: Thomas Schneider/agwelt

Foto: Thomas Schneider/agwelt

von Michael Paulwitz

Kein politisch korrekter Nachrichtentext, in dem nicht vereinzelt angemeldeter Bürgerprotest gegen die Islamisierung Deutschlands und Europas mit spitzen Fingern angefaßt und mit dem herablassenden Beiwort „angeblich“ heruntergespielt wird, während über alltäglichen „Rassismus“ und „Islamophobie“ aus der „Mitte der Gesellschaft“ wie über felsenfeststehende und unhinterfragbare Tatsachen schwadroniert wird.

Dabei hat das Mantra der politmedialen Klasse, eine Islamisierung finde nicht statt, beste Aussichten, gleich neben Ulbrichts „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“, Blüms „Die Renten sind sicher“ und Schäuble-Kohl-Waigels „Der Euro wird so hart wie die Mark“ dereinst im Museum der kapitalen politischen Lebenslügen dieser Republik zu landen.

Tatsache ist: Mit der Flutung Deutschlands, Mittel- und Nordeuropas mit Hunderttausenden und demnächst wohl Millionen mehrheitlich moslemischen „Flüchtlingen“, die es eher zu den Ungläubigen in die Ferne als zu den benachbarten Glaubensbrüdern zieht, ist bei der Islamisierung des Abendlandes der Turbo gezündet worden.

Eingeübte Praxis im bunten Multikultiland

Wer’s nicht glauben will, der schaue einfach zum Beispiel mal nach Pocking. Da verlieren die Schüler eines örtlichen Gymnasiums nicht nur ihre Turnhalle, weil selbige in eine Notunterkunft für „Asylbewerber“ umgewandelt wird, sondern werden gleich auch noch mit islamkonformen Bekleidungsvorschriften auf die geforderte „Willkommenskultur“ getrimmt: Keine Miniröcke – das könnte zu „Mißverständnissen“ führen. Die offensichtlich, nebenbei bemerkt, nur bei einheimischen Delinquenten noch „sexuelle Belästigung“ oder „Vergewaltigung“ genannt werden.

So weit, so erwartbar. Daß einheimische Gepflogenheiten gegenüber importierten zurückzustecken haben, ist schließlich eingeübte Praxis im bunten Multikultiland. An schweinefleischfreie Schulkantinen und entchristlichte „Hasen“-, „Lichter“- und „Jahresabschluß“-Feste statt Oster-, Advents- und Weihnachtsfeiern hat sich der schafsgeduldige Zahlmichel ja auch schon gewöhnt.

Die Gehirnwäsche wirkt – noch

Zumal die in vielen kleinen Schritten daherkommende Islamisierung in eine unentrinnbare Propaganda-Dauerberieselung eingebettet ist, die systematisch unerfreuliche Begleiterscheinungen wegretuschiert und neue Normalitäten herbeiredet. Kein Provinzblatt, das seine Leser nicht mit zuckrigen Ramadan-Reportagen und netten Ratgeberspalten zum kultursensiblen Umgang mit fastengeschwächten Islamgläubigen traktiert.

Und wenn der Bayerische Rundfunk dazu noch Themenabende mit Ramadan-Schriftzug neben dem Senderlogo veranstaltet, muß das abstruse Ritual ja wohl ein nationales Großereignis von mindestens Fußball-WM-Rang sein.

Wundert sich da wer, daß niemand sich über diese Zumutungen empört und auch die Pockinger Schüler und ihre Eltern, von denen mancher wohl schon den Aufstand vorm Lehrerzimmer proben würde, wenn ihm mal eine Zensur oder Zeugnisnote nicht paßt, vor der Bekleidungsfatwa der Schulleitung wegducken und kuschen? Die Gehirnwäsche wirkt. Noch jedenfalls.

Großangelegter Menschenversuch mit ungewissem Ausgang

Die vorauseilende Mitwirkung bei der Islamisierung bis in die letzten Winkel der Provinz ist für viele Kollaborateure zweifellos auch deshalb so verlockend, weil sie enorme Macht über die eingeschüchterte Masse verleiht. Und trotzdem bleibt es ein großangelegter Menschenversuch mit ungewissem Ausgang, was da angezettelt wurde.

Vielleicht lassen sich die Deutschen ja tatsächlich klaglos abschaffen und zahlen auch noch bis zum bitteren Ende bereitwillig für die Abwicklungskosten. Vielleicht platzt ihnen aber auch vorher der Kragen, wenn die „Bereicherung“ immer flächendeckender und engmaschiger wird, die Kluft zwischen Propaganda und Realität den letzten idyllischen Winkel erreicht, wo das Feuilletonistengeschwätz vom „Teilen“ und „Zusammenrücken“ plötzlich am eigenen Leib als unwiederbringlicher Verlust der gewohnten Lebenswelt erfahrbar wird.

Niemand weiß, wo die rote Linie verläuft. Aber wenn sie überschritten wird, könnte es häßlich werden. Und die Verantwortung trifft all jene, die den multikulturellen Menschengroßversuch mutwillig in Gang gesetzt haben oder als Mitläufer und Profiteure zu feige und egoistisch waren, um den Schreibtischtätern in den Arm zu fallen.