13. Dezember 2017

Der „Islamische Staat“ kann sich auf den Koran berufen

Quelle: idea.de

Der Koran. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Der Koran. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Schorndorf (idea) – Der Kampf gegen den islamischen Terrorismus wird scheitern, wenn man seinen Bezug zu den historischen Quellen nicht wahrhaben will.

Dieser Ansicht ist der Leiter der Evangelischen Karmelmission, Martin Landmesser (Schorndorf bei Stuttgart).

Wie er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea beim Jahresfest am 28. Juni sagte, können sich die Anführer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bei jeder Untat auf den Koran, Mohammed und die grundlegenden Werke islamischer Theologen berufen: „Schlagen die fanatischen Kämpfer des Islam ihren ‚Kriegsgefangenen‘ die Köpfe ab, folgen sie dem Befehl Allahs im Koran“ (Sure Mohammed 47,4).

Auch das Verbrennen lebender Menschen sei eine gängige Hinrichtungsart im „goldenen Zeitalter“ des Islam im siebten Jahrhundert gewesen ebenso wie die Tötung schwuler Männer und die Zerstörung von Mausoleen und nicht-muslimischen Stätten. Landmesser zufolge ist der politische und gewaltbereite Islamismus der wahre Islam. Der Koran bezeichne Mohammed als „das beste Vorbild“ für Muslime, dem sie folgen und das sie nachahmen sollten. [Weiterlesen]