13. Dezember 2017

„Spiegel“ über Evangelikale: Erzkonservativ und herablassend

Quelle: idea.de

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, weist die Vorwürfe zurück. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, weist die Vorwürfe zurück. Foto: Thomas Schneider/agwelt

Hamburg/Stuttgart/Hannover (idea) – Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Hamburg) warnt in seiner aktuellen Ausgabe vor der evangelikalen Bewegung. „Die konservativen Christen irritieren die Amtskirche und begeistern Populisten von Pegida bis AfD“, heißt es in dem dreiseitigen Beitrag.

Evangelikale propagierten „in Sachen Ehe, Sex und Erziehung erfolgreich erzkonservative Werte“. Ihre Gemeinden erlebten in Deutschland großen Zulauf. Vor allem in den Kleinstädten um Dresden sei „eine Art Bibelgürtel entstanden, der an den ‚bible belt‘ in den südlichen USA erinnert, weil konservative, mitunter auch fundamentalistische Einstellungen religiös wie politisch die Region prägen“. 1,3 Millionen Anhänger seien innerhalb der Deutschen Evangelischen Allianz zusammengeschlossen, die sich „als Zentralorgan der Evangelikalen versteht“. Wie ihre Glaubensverwandten in den USA nähmen sie die Bibel wortwörtlich. „Herablassend“ blickten sie auf die reformatorische Theologie, die Bibelverse nicht als „von Gott diktiertes Wort“ verstehe, wie es in einem Grundlagenpapier der EKD heiße, sondern [Weiterlesen]