13. Dezember 2017

Konferenz für Weltmission kritisiert Kirchentag

Quelle: idea.de

DEK

Stuttgart (idea) – Heftige Kritik an der Nichtzulassung jüdisch-messianischer Gemeinden zum Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 3. bis 7. Juni in Stuttgart wurde bei der Stuttgarter Konferenz für Weltmission an Christi Himmelfahrt (14. Mai) geübt. Veranstalter waren die evangelischen Fachdienste „Christliche Fachkräfte International“ mit rund 50 Entwicklungshelfern in 30 Ländern, die Fachstelle für Freiwilligendienste „Co-Workers International“ und „Hilfe für Brüder International“.

Messianische Juden glauben wie Christen, dass Jesus Christus der Erlöser des jüdischen Volkes und Herrscher der Welt ist. Vor rund 1.200 Besuchern sagte der Konferenzleiter, Direktor Ulrich Weinhold (Stuttgart), dass nach den Kriterien des Kirchentags auch die Jünger Jesu Christi und der Apostel Paulus von dem Treffen ausgeschlossen worden wären. Die ersten Christen waren – wie Jesus Christus selbst – Juden. Ihre Botschaft, dass Jesus Christus auch für die Sünden von Juden gestorben sei, sollten die Kirchentagsteilnehmer offensichtlich nicht hören, so Weinhold. Wer das Neue Testament ernst nehme, müsse [Weiterlesen]