11. Dezember 2017

EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm würde Öffnung der Ehe für Homosexuelle begrüßen

Quelle: idea.de

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Foto: ekd.de

Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Foto: ekd.de

Hamburg (idea) – Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm (München) würde eine Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare begrüßen.

„Für mich ergibt sich aus zentralen biblischen Geboten der Impuls zu einer Öffnung der Kirche gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften“,

sagte er dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Hamburg). Das Liebesgebot Jesu und seine Goldene Regel („Alles, was ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch“) seien Grundorientierungen, die zur Überwindung von Diskriminierung jeder Art ermutigten. „Sie wiegen für mich schwerer als einzelne Bibelstellen, die Homosexualität kritisieren“, so der Theologe.

Die Bedeutung der Ehe zwischen Mann und Frau werde dadurch nicht geschmälert: „Im Gegenteil – sie wird noch einmal unterstrichen.“ „Der Spiegel“ lässt in seiner aktuellen Ausgabe Prominente aus Religionsgemeinschaften, Gesellschaft und Politik zu Wort kommen, die sich für eine Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule aussprechen. Hintergrund ist [Weiterlesen]