22. September 2017

Streit um sexuelle Vielfalt: Weißes Kreuz gibt Orientierung

Quelle: idea.de

Foto: weisses-kreuz.de

Foto: weisses-kreuz.de

Kassel (idea) – Eltern sollten es ablehnen, dass „sexuelle Vielfalt“ im Schulalltag zum Standardthema wird und den Schulleitungen ungeeignete Inhalte melden. Dazu fordert der evangelische Fachverband für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz in einem „Denkangebot“ auf.

Anlass ist der Streit um die Bildungspläne in mehreren Bundesländern, wie und in welchem Umfang sexuelle Vielfalt gelehrt werden soll. Laut der 24-seitigen Broschüre überwiegen derzeit „heikle Konzepte, die Sexualitätsformen exzessiv darstellen, manipulative Methoden anwenden und eine versteckte Agenda haben, wonach irgendwann eine ganz neue, sexuell pluralisierte und normierungsfreie Gesellschaft entstehen soll“. Sexualpädagogik an den Schulen müsse jedoch altersangemessen sein und dürfe das Schamgefühl der Schüler nicht verletzen. Kritik übt das Papier an einer fächerübergreifenden Thematisierung sexueller Vielfalt. So sei es abzulehnen, wenn [Weiterlesen]