21. September 2017

Lapsus eines Fernsehpastors führt zu scharfen Protesten

Quelle: idea.de

Fernsehpastor Wolfgang Wegert. Foto: arche-gemeinde.de

Fernsehpastor Wolfgang Wegert. Foto: arche-gemeinde.de

Hamburg (idea) – Der Hamburger Fernsehpastor Wolfgang Wegert (Hamburg) hat sich für eine missverständliche Aussage in einer Predigt entschuldigt, die in der Öffentlichkeit scharfe Kritik hervorgerufen hat.

In einer Bibelansprache über die Sintflut unter dem Titel „Wenn es Gott gereut“ hatte der langjährige Leiter der evangelisch-reformierten Freikirche „Gemeinde und Missionswerk Arche“ den biblischen Grundsatz darlegen wollen, dass alle Menschen vor Gott schuldig sind und dass der Lohn der Sünde der Tod ist (Römer 3,9-19 und Römer 6,21-26).

Es komme nicht darauf an, welcher Art von Tod ein Mensch stirbt – ob im Altersheim, bei einem Flugzeugabsturz – sondern, dass jeder Tod eine Folge der Sünde ist. Diese Aussage war so gedeutet worden, dass die 150 Todesopfer des Germanwings-Absturzes am 24. März in den französischen Alpen selbst an ihrem Schicksal schuld seien. In sozialen Netzwerken im Internet und in der Presse hatte dies zu Protesten geführt. Wegert habe die Opfer und ihre Angehörigen verhöhnt, hieße es. Unmittelbar nach seiner Aussage [Weiterlesen]