20. Oktober 2017

Niger: Radikale Muslime wüten gegen Christen

Quelle: idea.de

Niger

Niamey/Sinsheim (idea) – Mindestens 72 zerstörte Kirchen und zehn Tote – das ist laut dem christlichen Hilfswerk Open Doors (Kelkheim bei Frankfurt am Main) die Bilanz radikal-islamischer Ausschreitungen gegen Christen im westafrikanischen Niger seit dem 16. Januar.

Nach der Veröffentlichung der ersten Ausgabe der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ seit den Terroranschlägen von Paris am 14. Januar setzte in dem Land eine Welle der Gewalt gegen christliche Einrichtungen ein. Muslime steckten aus Protest gegen Mohammed-Karikaturen in dem Blatt Kirchen und Häuser von Christen in Brand. Sie machten Christen verantwortlich für die Karikaturen in dem atheistischen Blatt aus Paris. Das Land, in dem 98 Prozent der Einwohner Muslime sind, galt bisher als Beispiel für Toleranz gegenüber der christlichen Minderheit. Sie stellt weniger als ein Prozent der Bevölkerung. [Weiterlesen]