24. Oktober 2017

Die Bibel im Hotelzimmer ist nicht mehr selbstverständlich

Quelle: idea.de

Der Gideonbund gibt jährlich 30.000 Bibeln an Hotels in Deutschland weiter. Foto: Thomas Schneider/agwelt.de

Der Gideonbund gibt jährlich 30.000 Bibeln an Hotels in Deutschland weiter. Foto: Thomas Schneider/agwelt.de

Wetzlar (idea) – Wer im Nachttisch eines Hotels in Deutschland nach einer Bibel greifen will, findet längst nicht mehr überall das „Buch der Bücher“.

Zahlreiche Unternehmen der Branche verzichten auf diesen Service oder überlassen dem Management vor Ort die Entscheidung, ob die Heilige Schrift ausliegt. Teilweise erhält der Gast sie nur auf Wunsch an der Rezeption.

Das ergab eine Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) bei Hotelketten. Das größte Unternehmen in Deutschland – der französische Konzern Accor – hat keine Bibeln in den Hotelzimmern. Die offizielle Aussage der Leitung in Paris laute, dass man in religiöser Hinsicht neutral bleibe, berichtet die PR-Managerin Marie Schwab (München). Zu Accor gehören in Deutschland 340 Hotels von zehn verschiedenen Marken, darunter ibis und Novotel. So handhaben das beispielsweise auch die Ketten Dorint und Motel One. „Uns ist nicht bekannt, dass jemals eine Bibel, der Koran oder andere Glaubensbücher nachgefragt worden sind“, so Karen Schmidt vom [Weiterlesen]