15. Dezember 2017

Reden Sie mich bloß nicht mit Frau an

Quelle: idea.de

ojc

Jahrtausendelang war klar: Es gibt Mann und Frau und die Unterschiede sind eindeutig. Seit etwa 20 Jahren greift eine Bewegung um sich, der Genderismus (Gender=Geschlecht), die meint, die Festlegung auf Mann und Frau müsse überwunden werden. Sie sei vor allem Folge traditioneller Erziehung.

Die EKD hat in diesem Jahr in Hannover eigens ein Studienzentrum für Genderfragen in Kirche und Theologie eingerichtet. Warum er den Genderismus ablehnt, erklärt der Soziologe Konstantin Mascher, der auch Prior der Kommunität Offensive Junger Christen (OJC) in Reichelsheim im Odenwald ist, im folgenden Beitrag.

Es ist schon befremdlich, wenn eine Professorin für Genderstudien und Sprachanalyse an der Humboldt-Universität zu Berlin auf ihrer Website darum bittet, statt über die „zweigendernden Ansprachen“ von „Herr und Frau“ oder „Lieber und Liebe“ nur noch mit „Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt“ angeredet zu werden. „Profx“ missfällt offensichtlich die Mann-Frau-Matrix – was ihr gutes Recht ist und wofür sie persönliche Gründe haben wird. Bei uns Adressierten sorgt es jedoch für Irritation, wenn man uns ein X für ein U vormachen möchte, und das mit Geldern aus öffentlichen Mitteln. [Weiterlesen]