15. Dezember 2017

Grüne tragen zur „Pornografisierung der Schule“ bei

Quelle: idea.de

Rolf Trauernicht, Foto: weisses-kreuz.de

Rolf Trauernicht, Foto: weisses-kreuz.de

Kassel/Reichelsheim (idea) – Der evangelische Fachverband für Sexualethik und Seelsorge „Weißes Kreuz“ hat die Aufarbeitung der Pädophilie-Affäre bei Bündnis 90/Die Grünen in den achtziger Jahren begrüßt. Zugleich kritisiert er, dass die Partei heute das Konzept der sexuellen Vielfalt durch den Schulunterricht propagiert und damit erneut Schaden anrichtet.

Die Grünen hatten den Politikwissenschaftler Franz Walter (Göttingen) 2013 gebeten, die Pädophilie-Debatte in der Partei zu untersuchen. Der knapp 300 Seiten starke Bericht wurde am 12. November veröffentlicht. Das Ergebnis: Die Forderung, Sex mit Kindern straffrei zu stellen, schaffte es in zahlreiche Wahlprogramme auf Kommunal- und Landesebene zwischen 1979 und 1985.

Auch das erste Grundsatzprogramm der Partei 1980 enthielt als Teil einer Minderheitenposition die Forderung, Sex mit Kindern zu legalisieren. Pädophile Positionen sind dem Bericht zufolge vor allem auf zwei Wegen in die Programme der Grünen gelangt: zum einen über die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Transsexuelle und Päderasten – sie trat ab 1984 vehement für die Aufhebung des gesamten Sexualstrafrechts ein – und die Nürnberger Indianerkommune, eine der ersten Organisationen der Pädophiliebewegung. Die heutige Vorsitzende der Grünen, Simone Peter, [Weiterlesen]