24. September 2017

Nigeria: Entführte Schülerinnen sollen freikommen

Quelle: idea.de

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Abuja (idea) – Seit fast 200 Tagen befinden sich 219 nigerianische Schülerinnen in der Gewalt der radikal-islamischen Terrorgruppe Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde).

Nun könnten sie möglicherweise freigelassen werden. Wie der US-Auslandssender „Voice of America“ meldet, sollen die Mädchen am 20. Oktober im benachbarten Tschad dem dortigen Präsidenten Idriss Deby übergeben werden. Dieser war maßgeblich an den Verhandlungen über eine Waffenruhe beteiligt, auf die sich die nigerianische Armee und die Islamisten am 17. Oktober geeinigt hatten.

Infolge dessen war zunächst unklar, was aus den entführten Schülerinnen wird. Zunächst hatte es geheißen, Boko Haram hätte deren Freilassung zugesagt. Das dementierte jedoch kurz darauf ein Sprecher des Nationalen Informationszentrums. Experten äußerten sich zudem skeptisch zu dem Angebot der Waffenruhe. In den vergangenen Jahren hatte es mehrere Versuche der Regierung gegeben, eine Waffenruhe mit den Extremisten zu erzielen. Sie scheiterten aber, weil [Weiterlesen]