21. September 2017

Juden rufen zur Solidarität mit verfolgten Christen auf

Quelle: idea.de

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder. Foto: worldjewishcongress.org

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder. Foto: worldjewishcongress.org

New York/Mossul (idea) – Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder (New York), hat zur Solidarität mit verfolgten Christen aufgerufen. Menschen guten Willens müssten sich zusammentun, um die Welle der Gewalt gegen Christen im Nahen Osten und in Afrika zu stoppen, schreibt er in der Zeitung New York Times. Juden verstünden am besten, was geschehen könne, wenn die Welt zu solchem Unrecht schweige.

In Europa und den USA gebe es Demonstrationen gegen Israel wegen der „tragischen Tode von Palästinensern, die von der Hamas als menschliche Schutzschilde“ missbraucht würden. „Aber dem barbarischen Abschlachten von Tausenden und Abertausenden Christen wird mit relativer Gleichgültigkeit begegnet“, so Lauder. Christen würden derzeit vom Libanon bis in den Sudan verfolgt und getötet. Der Nahe Osten und Teile Zentralafrikas [Weiterlesen]