23. Oktober 2017

Ist „Gender“ gut oder gefährlich?

Quelle: idea.de

idea

Wetzlar (idea) – Für heftige Diskussion in Kirche und Gesellschaft sorgt das sogenannte „Gender-Mainstreaming“. Kritiker sehen darin eine gefährliche Ideologie, Befürworter wollen damit die Gleichstellung der Geschlechter auf allen Ebenen erreichen.

Zum Hintergrund: Der englische Ausdruck Gender bezeichnet das soziale oder psychologische Geschlecht einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht. Nach dieser Theorie gibt es keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Ist Gender nun gut oder schädlich? Darüber diskutierten die Studienleiterin des neuen EKD-Zentrums für Genderfragen in Theologie und Kirche, Claudia Janssen (Hannover), sowie die katholische Publizistin und Gender-Kritikerin Birgit Kelle auf Einladung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

Laut Janssen ist Gender eine wichtige Kategorie, um Wirklichkeit zu verstehen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern zu sehen. Mit den Kategorien „männlich“ und „weiblich“ komme man nicht mehr weiter. Es gebe viele andere Formen, in denen Menschen sich bewegten. [Weiterlesen]