19. Oktober 2017

Die Kreuze bleiben in den Klassenzimmern

Quelle: idea.de

Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: csu.de/presse

Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: csu.de/presse

Dinkelsbühl (idea) – Grundlage der sittlichen Ordnung in Bayern soll auch künftig der christliche Glauben bleiben.

Das hat Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beim evangelischen Bayerischen Kirchentag am Pfingstmontag auf dem Hesselberg bei Dinkelsbühl (Mittelfranken) betont. An dem Treffen unter dem Motto „Salz der Erde“ nahmen rund 10.000 Personen teil. „Wir sind seit Jahrhunderten ein christlich geprägtes Land und wollen es auch bleiben – bei allem Respekt vor Muslimen und anderen Religionsgemeinschaften“, sagte der katholische Politiker. Deshalb blieben die Kreuze auf den Berggipfeln, in den Klassenzimmern und den Amtsstuben.

Seehofer zeigte sich überzeugt, dass Bayern sich gerade wegen seiner christlichen Prägung so positiv entwickelt habe. Er habe in 40 Jahren als Politiker gelernt: „Keine Gesellschaft kann blühen, wenn sie nicht auf einem klaren Wertefundament steht.“ Seehofer diskutierte auf dem Kirchentag mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München). Dieser sprach sich ebenfalls dafür aus, religiöse Symbole in öffentlichen Räumen zu belassen: „Religion darf nicht in die Privatsphäre verbannt werden.“ Dies müsse aber auch für Muslime gelten, wo sie über öffentliche Räume verfügten. [Weiterlesen]