22. Oktober 2017

Wo der Islam Staatsreligion ist, geht es Christen besonders schlecht

Quelle: idea.de

Rheinische Post

Berlin/Düsseldorf (idea) – In Ländern, in denen der Islam Staatsreligion ist, werden Christen besonders häufig verfolgt.

Darauf hat der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ (Düsseldorf) aufmerksam gemacht.

Das hänge vor allem mit dem Verbot zusammen, vom Islam zu einer anderen Religion zu konvertieren. In einigen Ländern stehe darauf die Todesstrafe. „Stellen Sie sich vor: In einigen Regionen wollen sich muslimische Verbände mit mir nicht treffen, weil sie behaupten, dass das öffentliche Auftreten als Christ bereits einen Versuch darstelle, Muslime aus ihrem Glauben abzuwerben“, erklärte der Politiker. Die allgemeine Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen schütze aber den Glaubenswechsel ausdrücklich. In vielen muslimisch geprägten Staaten stehe dieses Recht aber nur auf dem Papier.

Zugleich betonte Kauder, dass man den Islam nicht automatisch mit Terror verbinden dürfe: „Das wird der ganz überwiegenden Zahl der Muslime nicht gerecht, die friedliche Menschen sind.“ Es sei aber bedrückend, wie viele Terroristen die Religion missbrauchten und im Namen des Islam Terrorakte begingen: „Das müsste auch in der islamischen Welt viel stärker kritisiert werden.“ [Weiterlesen]