24. Oktober 2017

Israel: Christliches Kloster geschändet

Quelle: idea.de

Jerusalem

Jerusalem (idea) – Unbekannte Täter haben das römisch-katholische Kloster Deir Rafat bei Jerusalem geschändet.

In hebräischer Sprache sprayten sie den gotteslästerlichen Satz „Jesus ist ein Affe und Maria eine Kuh“ an die Außenmauer und zerstachen die Reifen dort parkender Fahrzeuge. In einer weiteren Schmiererei werden die USA mit Nazi-Deutschland gleichgesetzt.

Das Kloster ist das zentrale Marienwallfahrtsheiligtum in Israel. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Fuad Twal, verurteilte die Schändung: „Solche Akte sind schlecht für uns Christen, aber auch schlecht für Israel.“ Der katholische Kirchenleiter forderte die israelischen Behörden auf, die Täter schnell zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen. Der Patriarch vermutet die Verantwortlichen in Kreisen jüdischer Extremisten. Zugleich appellierte er an die Politik und Gesellschaft, das Bildungssystem zu reformieren und junge Leute zu größerer Offenheit und mehr Respekt gegenüber anderen Religionsgemeinschaften zu erziehen. Der Geistliche zeigte sich betroffen darüber, dass [Weiterlesen]