25. Mai 2018

Krim-Krise: Mit Gebeten den Krieg verhindern

Quelle: idea.de

Matrosendenkmal Sewastopol/Krim. Foto: Bildpixel/pixelio.de

Matrosendenkmal Sewastopol/Krim. Foto: Bildpixel/pixelio.de

Simferopol (idea) – Angesichts der Verschärfung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine wächst die Sorge vor einem Krieg. Mit Aufrufen an die politischen Verantwortlichen und Gebeten versuchen Christen, das Schlimmste zu verhindern.

Das russische Parlament hatte am 1. März einen Militäreinsatz auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim beschlossen, die zur Ukraine gehört. Präsident Wladimir Putin begründete dies mit der „Bedrohung“ für die dort lebende russische Bevölkerung. Russen stellen fast 60 Prozent der Einwohner. In Sewastopol befindet sich der Hauptstützpunkt von Russlands Schwarzmeerflotte.

Russische Truppen brachten inzwischen strategisch wichtige Punkte unter ihre Kontrolle. Die ukrainische Regierung versetzte die Armee in Alarmbereitschaft und ordnete die Mobilmachung der Reservisten an. Man werde die Halbinsel niemals aufgeben, erklärte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk. Spitzenrepräsentanten von Christen und Juden in der Ukraine forderten die russische Regierung am 2. März auf, zur Vernunft zu kommen und sofort alle Truppen von ukrainischem Boden zurückzuziehen. Die Führung in Moskau sei vor Gott für alle nicht wieder gutzumachenden Folgen verantwortlich. Unterzeichner des Appells sind [Weiterlesen]