22. September 2017

Wo Gemeinden wie Pilze aus dem Boden schießen

Quelle: idea.de

Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Kassel (idea) – Die Christenheit in der Volksrepublik China erlebt weiter ein rasantes Wachstum. Nach Angaben des staatlich anerkannten Chinesischen Christenrates werden pro Tag durchschnittlich fünf neue Gemeinden gegründet und drei Kirchenräume eingeweiht.

Das berichtete der China-Beauftragte des CVJM-Gesamtverbandes, Albrecht Kaul (Kassel), nach einer Reise in das mit 1,3 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichste Land der Erde.

Seit 1980 sei die Zahl der Christen von etwa fünf Millionen auf schätzungsweise 80 bis 100 Millionen angewachsen. Obwohl religiöse Erziehung erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt ist, gebe es sonntags in den staatlich registrierten Gemeinden Kindergottesdienste mit teilweise Hunderten von Teilnehmern, sagte Kaul der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Die nicht registrierten Hauskirchen schießen nach seinen Angaben immer noch wie Pilze aus dem Boden. Allein in der Hauptstadt Peking bestünden etwa 2.500 solcher Gemeinden. In den Städten seien es vor allem Studenten und wirtschaftlich gut gestellte Chinesen, die sich dort träfen. Auf dem Land versammele sich meist die „einfache Bevölkerung“, die im christlichen Glauben eine Alternative zu ihren enttäuschten Hoffnungen vom Kommunismus sehe. Die nicht registrierten Hauskirchen werden laut Kaul zwar argwöhnisch beobachtet, aber [Weiterlesen]