20. September 2017

Wo Christen keine Kompromisse machen

Quelle: idea.de

Volker Kauder (l.) zur Allianzkonferenz 2013. Foto: Thomas Schneider

Volker Kauder (l.) zur Allianzkonferenz 2013. Foto: Thomas Schneider

Bergneustadt/Erlangen (idea) – Mit zahlreichen Gottesdiensten hat am 12. Januar die internationale Gebetswoche der Evangelischen Allianz begonnen. Allein in Deutschland werden rund 300.000 Christen aus Landes- und Freikirchen zu Treffen an rund 1.100 Orten erwartet. Die seit 1846 veranstaltete Gebetswoche steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mit Mut und Geist“.

Prominentester Redner zum Auftakt war der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. Er sprach im Forum Wiedenest in Bergneustadt (Oberbergischer Kreis) vor mehr als 650 Zuhörern über einen Vers aus dem 2. Timotheusbrief (1,7): „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Kauder zufolge können Christen bei existenziellen Themen des Glaubens keine Kompromisse machen. So sei es nicht verhandelbar, dass Jesus Christus Gottes Sohn sei. Auch beim Auferstehungsglauben „sind wir nicht kompromissbereit“. Man müsse diese elementaren Kernthemen des Christentums von Fragen unterscheiden, in denen Kompromisse notwendig seien. Es gebe nicht immer nur den einen Weg, sondern Christen müssten immer besonnen und nicht selbstgefällig prüfen: „Was will Gott von mir?“ So werde sich der Bundestag in nächster Zeit wieder mit der Frage der Sterbehilfe beschäftigen. Er sei sich mit zahlreichen Kollegen einig, [Weiterlesen]