13. Dezember 2017

SWR-Talkshow empört Konservative

Quelle: idea.de

Foto: PR

Foto: PR

Stuttgart (idea) – Eine Talkshow im SWR-Fernsehen über die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Beziehungen hat großes Aufsehen erregt.

Politisch und theologisch konservative Zuschauer beurteilten die Sendung „Nachtcafé“ vom 24. Januar überwiegend negativ. Gäste waren sieben Befürworter homosexueller Lebenspartnerschaften und zwei Personen, die sich für Ehe und Familie als gesellschaftliches Leitbild engagieren.

Die Kritik bezieht sich sowohl auf die unausgewogene Gästeliste als auch auf die als manipulierend empfundene Moderation von Wieland Backes. So hätten der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), und der Initiator einer Petition zum geplanten Bildungsplan 2015 in Baden Württemberg, Gabriel Stängle (Nagold/Nordschwarzwald), nicht genügend Zeit bekommen, ihre mit der Bibel und der Verfassung begründete Ablehnung einer Gleichwertigkeit der Ehe mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen darzulegen. Stattdessen hätten die anderen Gäste, die sich als schwul oder lesbisch vorstellten oder Erfahrungen mit betroffenen Angehörigen hatten, viel Zeit bekommen, ihre Erlebnisse zu schildern. Für den Theologieprofessor Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen) war die Sendung [Weiterlesen]