21. September 2017

Peter Hahne: Beten ist eine Lebenshaltung

Quelle: idea.de

Foto: peter-hahne.de

Foto: peter-hahne.de

Berlin (idea) – Beten ist keine Körper-, sondern eine Lebenshaltung. Wer sich nur in der Not auf Gott besinnt, degradiert ihn zum „Erfüllungsgehilfen und Ablassautomaten“. Diese Ansicht vertritt der Journalist und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) in seiner Kolumne in der Bild am Sonntag.

Hintergrund ist der schwere Ski-Unfall des mehrmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher und die Reaktionen vieler Prominenter darauf. „Noch nie war so viel Gebet“, schreibt Hahne. Es gebe kaum einen Prominenten, der im Interview nicht beteuere, für Schumacher zu beten. Er finde das bemerkenswert, frage sich allerdings, ob all diese „Notbeter“ wissen, was ein Gebet überhaupt ist. Beten wolle gelernt, gelebt und geübt sein. Zum Beten gehöre auch das Danken. Hahne: „Und da beginnt das Problem: [Weiterlesen]